Neuer Alter Markt: Fertigstellung im nächsten Frühjahr

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Glatt, ohne Fugen für wucherndes Unkraut, und mit größeren Platten soll der Alte Markt gepflastert werden. Landschaftsarchitekt Roland Pfeiffer hat eine Musterplatte mit drei Varianten zur Auswahl erstellt.

Halver - Das Ende einer langen Geschichte steht in Aussicht: Die Vollendung der Umgestaltung des Platzes Alter Markt an der Frankfurter Straße.

Vom Verein Naturbühne 2011 begonnen, soll der Bereich vor der Bühne nun bis zur Frankfurter Straße neu gepflastert werden. „Platte an Platte, ohne Fugen für wucherndes Unkraut und barrierefrei“, berichtet Landschaftarchitekt Roland Pfeiffer, der mit der Detailplanung und Ausführung der Arbeiten beauftragt ist.

Wie bereits berichtet, wurden die 2011 begonnen Arbeiten des Vereins Naturbühne Halver durch die Aussicht auf Fördermittel aus dem Regionale-Topf und die Planung eines Verkehrskonzeptes für die Innenstadt zunächst gestoppt. Aktueller Stand der Dinge ist nun, dass Roland Pfeiffer in Zusammenarbeit mit der Stadt und dem Verein Naturbühne mit der Realisierung der Umgestaltung beauftragt ist.

Muster-Variationen zusammengestellt

Der Landschaftsarchitekt aus Oberbrügge hat den Planentwurf des Architekturbüros ASS in Düsseldorf für den Alten Markt „verfeinert und detailliert“ und auch schon drei Muster-Variationen mit ausgewählten Steinplatten zusammengestellt, die begutachtet werden sollen.

Ein Übergang von der Mitte des Platzes zur gegenüberliegen Straßenseite in der selben Machart sei ebenfalls geplant, berichtet Pfeiffer. Seitlich soll der Alte Markt mit einer immergrünen Eibenhecke begrenzt werden. Eine Baumpflanzung ist ebenfalls vorgesehen. Sechs Hainbuchen, die eine kastenförmige Krone bekommen sollen, sind an den Seiten zur weiteren Begrünung geplant. Die Mitte bleibe für die unterschiedlichen Veranstaltungen zur Belebung der Innenstadt frei, aber „der Brunnen wird selbstverständlich erhalten“.

Alles in Allem werde damit dann auch das Problem der Pflege- und Unterhaltungskosten des Alten Marktes auf ein Minimum reduziert. Insgesamt sind für diese Maßnahme rund 200 000 Euro veranschlagt, einschließlich der Fördermittel. Als nächstes sollen eine Ausschreibung der Pflasterarbeiten erstellt und Angebote eingeholt werden.

Letzte Arbeiten im Frühjahr

Mit den Arbeiten soll Anfang Oktober, nach dem Halveraner Herbst, begonnen werden. Und wenn alles nach Plan läuft, „auch witterungsmäßig, rechnen wir im Frühjahr mit den letzten Arbeiten, so dass der Platz dann zur nächsten Saison wieder nutzbar ist.“

Schon lange ist der gesamte gepflasterte Bereich der vorderen Frankfurter Straße im wahrsten Wortsinn für die Bürgerinnen und Bürger ein „Stein des Anstoßes“. Für Kinderwagen, Rollatoren und Rollstühle schlecht passierbar.

Aber auch hier soll Abhilfe geschaffen werden. Die „ungehobelten“ Steine sollen mit großen Schleifmaschinen plan gemacht und auch neu verfugt werden, weiß Pfeiffer.

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