Neue Gemeindereferentin in Christus König-Gemeinde

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Seit dem 1. August ist die 25-jährige Eva Koch neue Gemeindereferentin der Katholischen Gemeinde Christus König in Halver.

Halver - Die Katholische Kirchengemeinde Christus König hat seit dem 1. August eine neue Gemeindereferentin: Die 25-jährige Eva Koch aus Wetter wird sich schwerpunktmäßig um die Jugendarbeit in Halver und Breckerfeld kümmern und neue Projekte anstoßen.

Noch wohnt die frisch verheiratete Koch mit ihrem Mann in ihrer Heimatstadt Wetter, doch in absehbarer Zeit möchte sie mit ihrem Partner nach Halver ziehen: „Wir schauen momentan nach einer passenden Wohnung“, sagt Koch, die im Jahr 2010 damit anfing in Paderborn Religionspädagogik zu studieren.

Nach dem Bachelor-Abschluss 2013 begann ihre sogenannte Assistenz-Zeit: „Das war in Mülheim an der Ruhr, genauer gesagt im Stadtteil Styrum, einem sozialen Brennpunkt.“ Dort war sie unter anderem für die Firm- und Kommunionvorbereitung verantwortlich, arbeitete mit Messdienern und Kita-Kindern zusammen und organisierte Jugendfreizeiten in Frankreich.

Gemeinsam mit den Jugendlichen planen

Die 25-Jährige unterrichtete im ersten Jahr ihrer Assistenz-Zeit das Fach Religion an einer Grundschule in Mülheim, legte dafür eine praktische und mündliche Prüfung ab. Religionsunterricht an Grundschulen – Arbeit, die sie auch in Oberbrügge und Breckerfeld fortsetzen wird. „Dabei handelt es sich um ein fünfwöchiges Projekt, das ab Oktober beginnen soll.“

Die Vorbereitungen zur Firmung wird sie in Halver, Oberbrügge, Schalksmühle, Hagen-Dahl und Breckerfeld federführend übernehmen. Ihre hauptsächlichen Einsatzgebiete werden Halver und Breckerfeld sein.

Ihr Ziel: „Ich möchte gemeinsam mit den Jugendlichen erörtern, welche Projekte sie gerne planen und umsetzen möchten. Ich möchte von ihnen erfahren, was sie brauchen und wollen. Ich bin auch offen dafür, verrückte Dinge mit ihnen in Angriff zu nehmen. Vielleicht möchten die Jugendlichen ja mal aufs Kirchendach klettern“, scherzt Koch.

Kinoabend unter freiem Himmel

Ein Projekt, das in Halver bislang an Lizenzfragen scheiterte, ist ein Kinoabend unter freiem Himmel nach dem erfolgreichen Vorbild in der Nachbarkommune Schalksmühle. Koch plant, sich über die Umsetzbarkeit eines solchen Abends zu informieren und die Idee nach mehreren gescheiterten Anläufen doch noch zu realisieren – und möglicherweise dauerhaft zu etablieren.

Ihre erste Bewährungsprobe ist der ökumenische Gottesdienst während des Halveraner Herbst am 25. September, den sie planen und vorbereiten wird. Die Arbeit in der – nimmt man die Fläche als Maßstab – großen Gemeinde Halver, empfindet sie als herausfordernd und spannend.

Eine Bauchentscheidung

Sie hätte auch in Bottrop oder Gelsenkirchen anheuern können, entschied sich im Dezember des Vorjahres dann aber für Halver. „Ich hatte nach der Arbeit in der Großstadt Lust, verstärkt im ländlichen Bereich zu arbeiten. Außerdem liegt Halver näher an meiner Heimatstadt Wetter.“

Dass sie heute als Gemeindereferentin arbeitet, ist auch einer Bauchentscheidung vor rund sechs Jahren geschuldet: „Nach mehreren Bewerbungsgesprächen in einem ganz anderen Berufsfeld habe ich mich nochmal umentschieden.“

Nach einem frustrierenden Bewerbungsgespräch sei sie nach Hause gekommen und habe spontan die Nummer auf einem der vielen Flyer, die ihr ihre damalige Gemeindereferentin stets an die Hand gab, gewählt.

„Diese Entscheidung habe ich nie bereut, denn jetzt mache ich etwas, das mich glücklich macht.“

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