Mine: Samy Deluxe und treibende Drums

Halver - Am Samstag findet rund um die Heesfelder Mühle die dritte Auflage des Music-Fever-Festivals statt. Mit dabei sind auch die Sängerin Mine und der Münchner Sänger und Songwriter Liann.

Das Music-Fever-Team freut sich ab 20.15 Uhr auf den Auftritt des „stimmlichen Ausnahmetalents“ Mine (Jasmin Stocker), die mit ihrer Band auf der Hauptbühne zu sehen sein wird. Seit über zwei Jahren reist Mine mit intimen Ich-Geschichten umher, die zum Nachdenken über das eigene Handeln anregen sollen. Sie spielt deutschlandweit Konzerte und ist bei TV Noir zu sehen, einer Musiksendung und Talkshow, die monatlich in Berlin-Neukölln aufgezeichnet und über das Internet verbreitet wird. „Beglückt manche. Begeistert andere. Die Kunst steht dabei immer an erster Stelle“, sagt die Künstlerin.

Klaviermelodien und geisterhafte Epik

Jenseits jeder Genreschubladen flirren über starke Klaviermelodien auch mal experimentelle Omnichordklänge durch ihre Songs. Dazu deuten treibende Drums, minimalistische Gitarrenriffs und Chorgesänge eine geisterhafte Epik an. Diesem unaufdringlichen Songwriting, den feinmaschigen Klangteppichen und Mines Stimme merkt man die Erfahrung an. Nicht nur mit Band, auch mit Orchestern hat sie schon zusammengearbeitet. Durch Crowdfunding finanziert, widmete sich Mine ein Jahr lang dem erneuten Arrangement ihrer Songs. Schließlich inszenierte sie mit 45 Musikern die Titel im opulenten Gewand. Inzwischen fließen Jazz- und Folk-Anleihen ebenso in ihre elektronischen Songs ein wie Elemente des Hip Hop.

Zusammenarbeit mit Samy Deluxe

Nicht umsonst hat sie bereits mit Samy Deluxe an dessen Song „Offenes Herz“ mitgearbeitet. „Die behutsame Art, mit der Mine Musik macht, folgt nicht dem Ziel, Großes zu bewegen. Ihr gelingt Wichtigeres: Rückbesinnung auf unsere Gedanken“, heißt es in der Ankündigung.

Münchner Liann auf der kleinen Bühne

Liann spielt ab 19.40 Uhr auf der kleinen Bühne. Als Unterstützung wird der Musiker mehrere Streicher dabei haben, die seine deutschen Songs untermalen. Die Zuschauer dürfen sich auf „funkelnde Texte“ freuen, die „über Gitarrensaiten wie ein alter BMW über eine Kuhweide rollen“. Liann schreibt Lieder über verregnete Tage, durchzechte Nächte, über Kindheitsträume und Zukunftsängste. Er hat im Frühjahr dieses Jahres sein erstes Werk, die „Murmeltier-EP“, veröffentlicht.

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