1,1 Millionen Euro bis 2020

Geldsegen für Schulen in Halver

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Die Grundschule in Oberbrügge und alle anderen Halveraner Schulen dürfen auf Förderungen verschiedenster Art hoffen.

Halver - Über diese Nachricht können sich die Schulen in Halver freuen: Ab 2017 bis einschließlich 2020 erhält die Stadt 1,136 Millionen Euro – pro Jahr also 284 235 Euro.

Hinter dem Geldsegen steht das Investitionsprogramm „Gute Schule 2020“ des Landes Nordrhein-Westfalen, das in den kommenden vier Jahren insgesamt rund zwei Milliarden Euro für Schulen im Land bereitstellt.

Das Geld ist ausschließlich Schulen vorbehalten und soll für Sanierungs- und Modernisierungsmaßnahmen und auch die Digitalisierung der Schulen – Stichwort Breitbandnetz – genutzt werden. Wofür genau das Geld ausgegeben werden darf und soll, liegt in der Verantwortung der Kommunen. „Da wurde ein sehr breiter Ansatz gewählt. Das ist natürlich in unserem Sinne, denn so bleiben wir flexibel“, sagt Bürgermeister Michael Brosch. Möglich seien demnach Neubau-Maßnahmen, der Anschluss einiger oder aller Schulen ans Breitbandnetz und Renovierungsarbeiten.

Entscheidungen ohne Absprachen mit Schulvertretern getroffen zu haben, werde es nicht geben. Brosch betont: „Wir werden zwar von Verwaltungsseite erörtern, welche Notwendigkeiten es gibt, uns dann aber natürlich auch mit den Schulleitern abstimmen.“

Wann das Geld überwiesen werde, könne er noch nicht sagen. „Aber ich würde mich freuen, wenn die erste Charge noch dieses Jahr käme.“ Bis feststeht, in welche Maßnahmen investiert wird, bedarf es noch „einiger politischer Beschlüsse“. Vor Beginn des kommenden Jahres werde man wohl noch nicht konkret handeln können.

Fest steht jedoch: „Für uns ist das Geld ein Glücksfall, das wird in den Schulen einiges vereinfachen, denn wir haben definitiv Nachholbedarf bei Unterhaltungsmaßnahmen“, sagt Brosch und meint damit den Renovierungsbedarf in und an den Schulgebäuden. Brosch kündigt – unabhängig der möglichen Maßnahmen – „sichtbare Verbesserungen“ in den Schulen an.

Ministerpräsidentin Hannelore Kraft hatte im Juli 2016 das Milliarden-Investitionsprogramm „Gute Schule 2020“ angekündigt, vor kurzem stellte die Landesregierung dann die wichtigsten Eckpunkte vor: So werden in den kommenden vier Jahren zwei Milliarden Euro bereitgestellt, um Schulen zu sanieren und technisch auszustatten. Projektpartner ist die NRW.Bank, dort können die Kommunen ihren Investitionsantrag stellen. „Das Besondere an dem neuen Programm: Die Tilgung des Kredits wird vom Land übernommen; die Kommunen müssen also hierfür kein eigenes Geld aufwenden“, erklärt MdL Gordan Dudas (SPD).

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