Fläche für die Zukunft

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Thomas Degen (2.v.l.) zeigte Horst Höfer, Martina Hesse und Matthias Heider (von links) die neue Fläche.

Halver - Einen Überblick über die neuen Räume der Markes GmbH & Co. KG in Halver verschafften sich am Mittwoch CDU-Bundestagsabgeordneter Matthias Heider, die stellvertretende Bürgermeisterin Monika Ebbinghaus, CDU-Fraktionsvorsitzende Martina Hesse und Stadtverbandsvorsitzender Horst Höfer.

Mehr Fläche für die Zukunft sichern und die Logistik verbessern – das waren die Beweggründe des geschäftsführenden Gesellschafters der Markes GmbH & Co. KG, Thomas Degen, den Unternehmens-Standort von Lüdenscheid nach Halver zu verlegen.

2015 zogen die Verwaltung, Vorproduktion und Endfertigung des Unternehmens, das sich auf die Herstellung von Kugellagern spezialisiert hat, in den Neubau an der Susannenhöhe in Halver – auf eine Grundstücksfläche von rund 27 000 Quadratmeter. Ein Teil der Produktion – vor allem des Werkzeugbaus – befindet sich aber nach wie vor in Lüdenscheid. Dass diese in der Zukunft auch nach Halver verlagert werden soll, sei zwar angedacht, aber noch in ferner Planung, sagte der geschäftsführende Gesellschafter Degen.

Umzug aus Platzgründen

„Des einen Freud ist des anderen Leid“, merkte Matthias Heider an. „Lüdenscheid hätte Markes sicher gerne vor Ort behalten – aber ich finde es gut, dass Sie in der Region geblieben sind.“ Auch Degen selbst sei zufrieden: „Es war eine logistische Entscheidung. Uns fehlte in Lüdenscheid die Fläche – und hier wurde sie uns geboten.“ Auch die Präsenz sei am neuen Standort besser. „Wir hatten die Wahl zwischen Verkauf oder Neubau – und haben uns für den Neubau entschieden“, sagte Degen.

Stetig steigende Anforderungen

Die Anforderungen würden in jedem Bereich stetig höher. Sei es wegen zunehmender Konkurrenz oder komplexer werdender Maschinen – auch die Mitarbeiter würden mehr gefordert. „Wir brauchen gute Facharbeiter. Früher war es häufiger möglich, auch ohne Ausbildung in einem solchen Betrieb zu arbeiten. Heute setzen wir eine technische Ausbildung voraus“, sagte Degen. Derzeit bildet das Unternehmen zwei Kräfte aus – plant aber noch weitere Ausbildungsmöglichkeiten für die Zukunft. Die Entwicklung gehe immer weiter. Maschinen fertigen 24 Stunden täglich – mit modernster Technik. „Da braucht man schon einen gewissen Sachverstand, das geht nicht einfach so“, betonte Degen.

Heider: "Ihr seid hier gut aufgestellt"

Die Kugellager werden bei Markes sowohl aus Metall als auch aus Kunststoff hergestellt – und kommen unter anderem an Türrahmen, Flughäfen oder in Einkaufsläden zum Einsatz. „Ihr seid hier gut aufgestellt“, sagte Matthias Heider. „Solche Teile werden wohl noch lange gebraucht.“

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