Lohstraße: Fünf Schieberkreuze werden ersetzt

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Derzeit laufen im Stadtgebiet vorbereitende Bauarbeiten für den Einbau von fünf neuen Schieberkreuzen, die in der Wasserleitung unter der Lohstraße installiert werden sollen.

Halver - Die Stadtwerke Halver arbeiten derzeit an einem umfangreichen Projekt: Fünf neue Schieberkreuze sollen in die Wasserleitung entlang der Lohstraße eingebaut werden. Derzeit schreiten an einigen Stellen im Stadtgebiet die vorbereitenden Baumaßnahmen für dieses Vorhaben voran.

So zum Beispiel im Kreuzungsbereich Lohstraße/Mühlenberg, wo die Tiefbaufirma Dohrmann aus Halver gestern das Gehweg-Pflaster entfernte und die Schieberkreuze mithilfe eines Baggers freilegte. Weitere Bauarbeiten dieser Art sind im Bereich Mühlengrund, Berliner Platz, Bächterhof und Ringstraße notwendig und geplant. „Wir hoffen, dass wir die fünf neuen Schieberkreuze am 22. und 23. August einbauen können“, sagt Michael Schmidt, Geschäftsführer der Stadtwerke Halver zum Zeitplan.

Bei einer turnusmäßigen Funktionsüberprüfung durch Mitarbeiter der Stadtwerke habe man sich dazu entschlossen, die alten Schieberkreuze auszubauen. „Die waren schließlich 40 Jahre alt und haben ihren Dienst getan“, sagt Schmidt.

Die neuen Bauteile sind laut des Geschäftsführers auf dem neuesten Stand der Technik. Sie seien emailliert, das heißt innen und außen mit einer Schutzschicht aus geschmolzenem Granulat überzogen und so gut vor Korrosion geschützt.

Schieberkreuze ermöglichen das Schließen der gesamten Wasserleitung oder in einem bestimmten Bereich der Leitung. So wird sichergestellt, dass beispielsweise an einer undichten Stelle der Leitung Arbeiten vorgenommen werden können, ohne dass die gesamte Wasserversorgung temporär stillgelegt werden muss.

„Nach dem Einbau werden die Leitungen von unseren Mitarbeitern gespült bis optisch klares Wasser aus den Wasserhähnen der Haushalte tritt. Bei diesem Vorgang lösen sich Ablagerungen, die aber nicht gesundheitsgefährdend sind“, sagt Schmidt. Während des Spülens werde dann auch kontrolliert, ob die Schieberkreuze und die Leitung dicht sind.

Im Anschluss werden die offenen Stellen, die die Tiefbauarbeiten verursacht haben, wieder geschlossen.

Die Einschränkungen für Anwohner in unmittelbarer Nähe der Baustelle sind gering: „Für die Zeit des Einbaus, der etwa ein oder zwei Stunden dauert, werden wir eine sogenannte Wassersperre einrichten. Davon sind aber nur wenige Haushalte betroffen, die wir natürlich rechtzeitig informieren.“

Man hoffe, dass man die Arbeiten am Dienstag, 23. August, abschließen könne: „Die Erfahrung hat gezeigt, dass uns das auch fast immer gelingt.“

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