Grünes Licht für Baugebiet Falkenstraße

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Halver - Wohnen am Waldrand für junge Familien: Der Traum vom Haus im Grünen dürfte sich in der kommenden Zeit für voraussichtlich zwölf Familien an der Falkenstraße erfüllen.

Mit der Genehmigung zur Änderung des Flächennutzungsplanes für diesen Bereich kann die Stadt jetzt an die Vermarktung der dortigen Flächen gehen, freut sich Kämmerer Markus Tempelmann für die künftigen Bauherren. Die politische Beschlusslage ist seit März klar. Was fehlte, war nur noch das grüne Licht aus Arnsberg. Interessenten sind bereits vorgemerkt, weitere können sich ab sofort bei der Stadt (Tel. 0 23 53 / 73 102, Markus Tempelmann) melden.

Zur Verfügung stehen acht Grundstücke für Einfamilienhäuser und zwei weitere für Doppelhäuser. Jeweils 620 Quadratmeter Grundstücksgröße sind vorgesehen, Abweichungen seien jedoch möglich, solange dadurch keine unnutzbaren Flächen entstehen. Auf der rechten Seite des Falkenweges, etwas 50 Meter hinter der Einmündung des Zaunkönigweges, beginnt das Neubaugebiet auf einer Länge von etwa 220 Metern. Zurzeit besteht es aus einem kaum zu durchdringenden Dschungel aus Büschen und überwiegend Birken.

Die Stadt geht davon aus, dass es bei der Vergabe deutlich mehr Interessenten als Grundstücke geben dürfte. Der Hauptausschuss hat daher eine Reihe von Kriterien festgelegt, nach der die Flächen abgegeben werden sollen. Ziel ist es, der demographischen Entwicklung und damit rückläufigen Einwohnerzahlen entgegenzuwirken. Erstes Kriterium ist die Zahl der Kinder, die im Haushalt des Käufers leben und zum Vertragsabschluss Kindergeld bezieht. Bei gleicher Kinderzahl komme der Interessent zum Zuge, der sich zuerst auf die Interessentenliste hat eintragen lassen. Juristische Personen sind von einem Erwerb ausgeschlossen. Je „natürlicher Person“ können maximal zwei Grundstücke erworben werden.

Die maximale Grundstücksbreite zur Straße beträgt dem Katalog zufolge maximal 30 Meter, und zwar auch in dem Fall, wenn der Käufer zwei Grundstücke erwirbt. Auch beim Kaufpreis spielt die Kinderzahl eine Rolle. Vorgesehen ist ein Quadratmeterpreis von 190 Euro, der sich pro Kind um fünf Euro reduziert. Untergrenze wäre ein Betrag von 170 Euro, also bei vier Kindern.

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