Herpine vor Rekordsaison

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Halver - Die erweiterten Öffnungszeiten in den September hinein lohnen sich für das Halveraner Waldfreibad Herpine. „Ab dem Nachmittag wird es richtig voll, das ist wunderbar“, sagte Schwimmmeister Phillipp Hutt. „Wir rechnen mit einer Rekordsaison.“

Etwa 42 000 Gäste könnte das Waldfreibad noch bis zum Ende dieser Woche verzeichnet haben – und würde damit den eigenen Rekord knacken.

Dass die Herpine nicht nur Besucher aus der nahen Umgebung anzieht, wird spätestens dann deutlich, wenn man einen Blick auf die Kennzeichen der dort parkenden Autos wirft: Neben dem Märkischen Kreis finden sich zahlreiche Gummersbacher, Ennepetaler, Hagener, Dortmunder und Olper Kennzeichen. Am Dienstag waren sogar einzelne Autos mit Gelsenkirchener und Remscheider Kennzeichen sowie eines aus dem Kreis Herford und Steinfurt an der Herpine zu sehen. „Es kommen viele Gäste von außerhalb“, sagte Hutt weiter.

Das Einzugsgebiet sei sehr groß, und vor allem an den vergangen Spätsommertagen hätten immer häufiger Besucher erzählt, dass die Freibäder in ihren Orten bereits geschlossen haben. „Dienstag kamen zum Beispiel Gäste aus Schwerte, die sagten, dass sie dort nicht mehr ins Freibad können – das freut uns natürlich, dass viele nun sehen, wie schön es hier bei uns ist.“

Herpine als guter Treffpunkt

Ähnlich sieht das auch die Kiersperin Katja Sterchele, die am Dienstag mit ihren 8- und 14-jährigen Nichten und 8-jährigem Neffen in der Herpine war. „Das war recht spontan, wir wollten eigentlich erst morgen herkommen“, erzählte die 42-Jährige. „Ich gehe hier lieber ins Freibad als in meiner Umgebung – meine Nichte wohnt in Schalksmühle, da ist das auch ein guter Treffpunkt.“

Regelmäßig – mit Saisonkarte – kamen die 39-jährige Andrea Djihangiroff und Nathascha Broszat-Alte, 40, gemeinsam mit ihren Kinder in das Waldfreibad. „Das Sommerwetter muss man noch mal ausnutzen – und wenn man ohnehin eine Karte hat, kommt man auch mal noch später am Tag vorbei“, waren sich die beiden einig. „Unsere Kinder treffen hier viele Freunde – wir sehen sie kaum, weil sie fast nur im Wasser sind.“

„Sollen die anderen zumachen“

Wann das Waldfreibad schließt werde vom Wetter abhängig gemacht. „Wenn der Wetterbericht Recht behält, machen wir zu“, sagte Hutt. „Wenn nicht, bleibt die Herpine offen. Sollen die anderen zumachen.“

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