Der Halveraner Herbst im Rückblick

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Die Sicherheitsauflagen sind erheblich. Am Sonntagvormittag stand der letzte Kontrollgang an mit Blick auf Fluchtwege und Feuerstellen. Polizei, Ordnungsamt und Feuerwehr sind beteiligt.

Halver - Ob es zum 25. Halveraner Herbst im kommenden Jahr am Samstag zuvor „ein kleines Opening“ geben könnte; das ist eine Überlegung beim Stadtmarketing Halver beim Blick zurück auf das Fest vom vergangenen Sonntag und voraus auf 2017. 

Ein Anlass, das Konzept in seinen Grundzügen zu verändern, bestehe aber nicht, sagt Martin Esken, Geschäftsführer des Stadtmarketing-Vereins Halver, im Gespräch mit dem Allgemeinen Anzeiger.

Als beispielhaft für die künftigen Veranstaltungen nennt Esken den Zusammenschluss der Einzelhändler an der Frankfurter Straße. Dort hatten Sieger Mode, Schmuck-Ecke, Optik Meier-Böke und Salon Ackerschott mit Modenschau und Umstyling-Aktion ein eigenes Event auf die Beine gestellt. „So etwas können wir als Stadtmarketing nicht leisten. Diese kreativen Einfälle müssen von den Händlern kommen“, findet Esken.

Zeitliche Ausdehnung 

Highlight beim Halveraner Herbst: Das Falkner-Team aus Wiehl mit einem Bussard und Uhu.

Den Halveraner Herbst betrachtet er „als Flaggschiff-Veranstaltung mit Alleinstellungsmerkmal“ für die Stadt. Dafür lohne sich auch der erhebliche organisatorische Aufwand im Vorfeld einschließlich Park- und Sichereitskonzept. Eine Ausdehnung auf zwei Tage, wie es als Wunsch an den Verein herangetragen wird, sieht er eher skeptisch.

Herbst sei ein Zuschussgeschäft

Der Charakter des Festes würde sich damit verändern: Alkohol würde eine Rolle spielen, für die Stände wäre ein nächtlicher Wachdienst erforderlich. Auch der finanzielle Aufwand spielt dabei eine Rolle. Der Halveraner Herbst ist Zuschussgeschäft für den Stadtmarketingverein.

Verein bezuschusst Kinderland

Vereinzelt habe es kritische Stimmen gegeben, dass im „Kinderland“ Eintritt erhoben worden sei von 2,50 Euro für eine Tageskarte. Dem hält Esken allerdings entgegen, dass trotz des Sponsorings der Provinzial-Versicherung in Höhe von 1000 Euro und der Einnahmen aus dem Eintritt allein beim Kinderland ein Defizit von etwa 1500 Euro verbleibe, das der Verein aus eigener Kasse abdecke.

24. Halveraner Herbst

Dank an die Schausteller

Ein Dank im Blick zurück gelte den Schaustellern. „Das sind alles angenehme Leute und auch hochflexibel“, sagt Esken augenzwinkernd. Denn bei der Positionierung am Kulturbahnhof habe sich beispielsweise herausgestellt, dass die Geflügel-Schau des Hofes Johanngieseker direkt gegenüber dem Stand des Falkners nicht glücklich gewählt gewesen sei. „Die Greifvögel haben wohl sehr interessiert geguckt“, erinnert er sich.

Die Verlegung der potenziellen Beute sei aber unproblematisch gewesen, und auch Sägekünstlerin Claudia Grote habe für die Flugschau der Bussarde entsprechende Pausen eingelegt – obwohl die Falkner versichert hätten: „Wir haben nur unsere Rampensäue mitgebracht!“

Dem Halveraner Einzelhandel gilt Eskens Aufruf, Mitglied im Stadtmarketingverein zu werden und sich dort einzubringen. Wichtig sei dies insbesondere vor dem Hintergrund der bevorstehenden Aktivitäten im Zusammenhang mit dem „Kaufhaus Halver“, wenn der eingesessene Einzelhandel im Herbst kommenden Jahres die Eröffnung der neuen Geschäfte auf dem Bahngelände gemeinsam begeht.

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