Musik verbindet Generationen

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Hochkonzentriert zeigte der Nachwuchs sein Können.

Halver - Großen Zuspruch fand am Samstag das Piccolino-Konzert der Musikschule in der Aula an der Humboldtstraße. Sehen, hören und ausprobieren lautete das Motto des Vormittags.

Nach den vielfältigen Darbietungen der Kinder war Jung und Alt zum Kennenlernen und Ausprobieren der Instrumente eingeladen. Eingebunden in das fröhliche Singen und Musizieren waren die Musik-Zwerge, die Musikalische Früherziehung und Instrumentalschüler aus den unterschiedlichen Fachbereichen. Die muntere Begrüßung der Zuhörer blieb der Musikalischen Früherziehung, die mit dem Lied „Früh am Morgen“ den Reigen einladender, anregender Beiträge eröffnete, vorbehalten.

Klanggeschichte einstudiert

Musik verbindet – von den Musikzwergen bis zu Älteren, die mit dem Gedanken spielen, auch spät ein Instrument zu lernen.

Durch das Programm führte Elisabeth Manns, Bezirksleiterin Halver der Musikschule Volmetal. Mit den Musik-Zwergen, den jüngsten Schülern der Musikschule, zog der Frühling in die Aula ein. Eine zauberhafte Klanggeschichte hatten die Jungen und Mädchen, die sich gemeinsam mit ihren Eltern dem Publikum vorstellten, für das Piccolino-Konzert einstudiert. Von einem kleinen Marienkäfer, der beim Schlafen im Sonnenschein von einer Honigbiene und einem dicken Käfer gestört wird, handelte die klangvolle, vom Summen der Insekten erfüllte Geschichte. Tierische Kostüme dienten als optische Hingucker.

In Wort und Ton stellten die Instrumentalschüler ihre Instrumente vor. Blockflöte, Gitarre, Akkordeon, Klavier, Saxofon, Violine, Querflöte, Klarinette, Trompete und Posaune lernten die Besucher auf diese Weise kennen. Dass kein Instrument eine so lange Geschichte aufweist wie die Blockflöte, das Klavier mit 140 000 Schülern das beliebteste Instrument in Deutschland ist und das Saxofon zur Familie der Holzblasinstrumente gehört, erfuhr das Publikum. Um Herkunft, Aufbau und Spieltechnik ging es in sorgsam ausgearbeiteten Beschreibungen.

Beifall für Gitarren-Trio

In unterschiedlichen Konstellationen, als Solisten, große und kleine Ensembles machten die Schüler beim spielfreudigen Musizieren mit den Möglichkeiten ihrer Instrumente vertraut. Mit alten und neuen Weisen machten die Jungen und Mädchen Werbung für ihr Instrument. Von volkstümlichen Melodien wie „Weißt du wie viel Sternlein stehen“ über klassische Stücke wie Beethovens „Ode an die Freude“ und Ohrwürmer aus dem Musicalfach wie „Do you hear the people sing“ aus „Les Miserables“ reichte das breite Spektrum eingängiger Melodien.

Viel Beifall erhielt das Gitarren-Trio Kevin Buller, Fabian Brock und Daniel Okojie, das mit dem Lykke Li-Song „I follow rivers“ glänzte. Ebenso viel Spaß wie das Zuhören bereitete das Ausprobieren der verschiedenen Instrumente. Ein dickes Dankeschön ging an die Mütter, die selbst gebackenen Kuchen zum Konzert beisteuerten.

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