Kirmes Halver im Überblick

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Die Straßenkirmes in Halver ist Magnet für Tausende Besucher nicht nur aus der Stadt selbst. Und auch die Schausteller halten dem Stadtfest seit vielen Jahren die Treue.

Halver - Es ist das Fest der Feste. 1644 erstmals urkundlich erwähnt, hat es die Kirmes in Halver wahrscheinlich schon viel länger gegeben. So aber gilt das größte Fest der Stadt am Monatsende offiziell als 372. Auflage.

In einer Woche, vom 27. bis zum 30. Mai, ist die Kernstadt Halvers für vier Tage Tabuzone für Partymuffel. 120 Geschäfte finden sich zwischen Polizeiwache und dem Ende der Frankfurter Straße, vor der Sparkasse, am Jugendheimplatz und im Bahnhofsbereich. 1,2 Kilometer Lauflänge dürften es sein, rechnen die Organisatoren um Platzwart Lutz Eicker hoch.

Stadtkirmes mit eigenem Flair

Jeder Quadratmeter nutzbare Fläche ist überplant, jede Stufe und jeder Baum spielt bei der Feinplanung eine Rolle. Halvers Kirmes sei einzigartig aus verschiedenen Gründen, sagt Hans-Peter Moch vom Fanfarencorps Landsknechte Halver. Nur wenige Städte trauten sich noch eine Straßenkirmes zu. „Das ist ein eigenes Flair.“ Und Halver sei bei den Schaustellern gesetzt, weil sie auch in der kurzen Zeit Geld verdienten. „Die wissen alle, die Leute kommen hier auch bei schlechtem Wetter“, weiß Moch.

Möglich wird das Fest aber auch, weil alle mitspielen, sagt Eicker. Geschäftsleute und Anwohner zögen an einem Strang. Ein besonderer Dank in diesem Jahr gelte auch den Bautrupps, die am Bahnhofsbereich die nötigen Flächen rechtzeitig herstellen.

Änderungen für Verkehrsteilnehmer

Im Vergleich zu den Vorjahren wird es einige Änderungen geben, beispielsweise, weil die Flächen vor dem früheren Lieder-Baumarkt am Bahnhof nicht zu Verfügung stehen. Wichtig zu wissen:

  • Ab Mittwoch, 25. Mai, müssen ab 19 Uhr alle Stellplätze an der Frankfurter und an der Bahnhofstraße frei sein. Bis zum Abbau herrscht absolutes Halteverbot, im Notfall wird abgeschleppt.
  • Jugendheimplatz und der Parkplatz am Kulturbahnhof sind bereits am Montag, 23. Mai, um 6 Uhr gesperrt, denn am Montag kommen die großen Fahrgeschäfte.
  • Für Pkw ist die Innenstadt dann ohnehin nicht mehr anfahrbar. Die Frankfurter Straße ist gesperrt ab Einmündung Thomasstraße, an der anderen Seite beim Optiker Nockemann.
  • Die Mittelstraße wird Sackgasse, die Einbahnregelung wird aufgehoben, damit Anlieger noch an- und abfahren können.
  • Der zentrale Busbahnhof wird ab Mittwochmittag stillgelegt. Ersatzhaltestellen sind an der Von-Vincke-Straße, Höhe AOK, und am Rathaus.
  • Hagedornstraße und Tannenweg werden im Neubauabschnitt gesperrt. Dort stehen die Caravans der Schausteller, auch wird die Fläche als Rettungsweg benötigt. Betroffene Anwohner fahren über die untere Südstraße ab.

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