Abschluss der Waldwoche in Oberbrügge

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Halver - Aus nächster Nähe lernten die Schüler der Grundschule Oberbrügge am Freitag zum Abschluss ihrer Waldwoche die Tiere und Schätze des Waldes kennen.

An acht Stationen machten Mitglieder des Hegerings Halver die Erst- bis Viertklässler mit dem Leben der Waldbewohner bekannt. Fast 80 Kinder nahmen an der freiwilligen Schulveranstaltung teil. „Das sind rund 80 Prozent“, konstatierte Lehrerin Dorothea Scheibel, deren Ehemann Heiko Hüttebräucker vom Bläsercorps des Hegerings die Idee zu dem Aktionstag hatte, erfreut. Gleichsam als Mittlerin zwischen Schule und Verein hielt die Pädagogin die organisatorischen Fäden der Veranstaltung in der Hand. Waidmännisch mit dem Signal „Begrüßung“ hießen die Bläser Kinder, Lehrer und Eltern auf dem weitläufigen Schulgelände nahe am Wald, das für die Beschäftigung mit der Natur den passenden Rahmen bot, willkommen.

Mit den Worten: „Ihr habt schon Erfahrung mit dem Wald gemacht“, stimmte Hegeringleiter Bernd Volkenrath die Jungen und Mädchen auf die Begegnung mit den Waldbewohnern ein. Auf die dem Aktionstag vorangegangene Waldwoche mit Waldwanderung, Besuch der „Rollenden Waldschule“ und vielfältiger Beschäftigung mit dem Thema in den Klassen kam er in seiner Begrüßung zu sprechen. Auch wer bei der Wanderung kein Tier gesehen habe, könne sicher sein, dass die Tiere ihn gesehen hätten. „Im Wald lebt alles, vom kleinen Käfer bis zum großen Hirsch.“ Nach Regen im weichen Boden auf Spuren der Tiere zu achten, riet er den Kindern. Wer den Wald, die Wohnung der Tiere, betrete, müsse sich dort benehmen wie ein Gast. „Ihr habt so viele Jäger um euch herum. Wir werden keine Frage schuldig bleiben“, ermunterte er die Kinder zum Fragenstellen. „Wer die Natur versteht, geht auch mit der Natur anders um.“

Voll des Lobes zeigte sich Schulleiter Bernhard Ritschel über den aufgebauten Rundgang. „Ganz reizvoll, ganz hervorragend!“, lobte er. Mit Feuereifer machten sich die Kinder in kleinen Gruppen auf den Weg, die einzelnen Stationen zu erkunden. Neben Exponaten hatten die Jäger Felle, Gehörn, Hauer und vieles mehr ausgelegt. Vielerorts galt es genau hinzuschauen, um die (ausgestopften) Tiere in ihrem Lebensraum zu entdecken. „Damit wird auch das Thema Tarnfarbe thematisiert“, erklärte Heiko Hüttebräucker. Über die Waldbewohner Dachs und Waschbär, Marder, Wiesel, Rebhuhn, Eichelhäher, Reh, Wildschwein und Fuchs erfuhren die Kinder Wissenswertes. Passenderweise am Teich erlebten die Jungen und Mädchen Enten in ihrem Refugium. Zum Anschauen und Anfassen boten die einzelnen Stationen vielerlei Gelegenheit. Wer Lust hatte, durfte sich überdies als Jagdhornbläser ausprobieren. Mit Wachtelhunden, Rauhaardackeln und Jagdhunden der Rassen Deutsch Kurzhaar und Deutsch Drahthaar waren zudem Hundeführer vor Ort, um das Thema Jagd und Hund zu beleuchten. Zum Abschluss des Aktionstages gab’s für jedes Kind Geschenke in Form von Stundenplänen, Lesezeichen und Buttons.

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