Fragebogen-Aktion

Kirche neu denken: Umfrage geht in die Endrunde

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Die Umfrage der Pfarrei Christus König geht in die Endphase. Beteiligen kann man sich nach wie vor über das Internet und die Homepage der Gemeinde.

Halver - Endspurt beim Umfrageprojekt „Kirche neu denken“ der katholischen Groß-Pfarrei Christus König: Noch bis Ende Oktober besteht die Möglichkeit, sich an der ungewöhnlichen Fragebogenaktion zu den Themenbereichen Kirche und Glauben zu beteiligen.

Nicht nur Menschen katholischen Glaubens, sondern sowohl andere Christen als auch Nichtchristen sind ebenfalls eingeladen, an dem Projekt teilzunehmen, das vom Bistum Essen initiiert wurde und in dieser Größenordnung und Ausprägung bisher ohne Beispiel ist.

Schon jetzt wertet Pfarrer Claus Optenhöfel das Projekt als Erfolg, denn bisher liegen bereits mehr als 500 ausgefüllte Fragebögen vor – und die Auswertung läuft bereits auf vollen Touren. Noch fehlen beispielsweise die Rückläufer aus den Religionskursen der weiterführenden Schulen. Am Samstag, 22. Oktober, soll auch der traditionell gut besuchte Bauernmarkt in Hagen-Dahl für eine weitere Verteilaktion genutzt werden.

Teilnahme auch online möglich

Bis Ende des Monats steht der Fragebogen darüber hinaus als interaktives Formular im Internet zum Ausfüllen bereit und auch zum Download als PDF auf der Website der Pfarrei. Das Ausfüllen dauert in beiden Fällen nur ein paar Minuten, denn die Autoren haben sich auf lediglich zehn Fragen beschränkt.

Diskutiert und ausgewertet werden sollen die Ergebnisse der Umfrage im Rahmen eines großen Zukunfts-Workshops, den die Pfarrei für den 20. November angesetzt hat.

"Wollen auch im Jahr 2030 lebendige Kirche sein"

Warum der Aufwand? „Wir wollen auch im Jahr 2030 in unserer Pfarrei eine lebendige Kirche an der Seite der Menschen sein“, sagt Claus Optenhöfel. Deshalb sei es wichtig, „jetzt die richtigen Entscheidungen zu treffen, die das ermöglichen.“ Und er betont auch: „Wir müssen uns bei der Gestaltung unserer Angebote für die Menschen mehr denn je an ihren tatsächlichen Wünschen und Bedürfnissen orientieren.“

Denn schlussendlich geht es natürlich auch um das Thema Finanzen: „Angesichts rückläufiger Einnahmen stehen wir vor der Notwendigkeit, die vorhandenen Budgets so effektiv und sinnvoll wie möglich einzusetzen.“

Wie soll Kirchensteuer investiert werden?

Folgerichtig lautet eine der zehn Fragen: „Für welche Projekte würden Sie Ihren Anteil an der Kirchensteuer gern investiert sehen?“

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