Escha übernimmt Werkzeugbau-Institut

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Halver - Die Escha GmbH & Co. KG, mittelständischer Anbieter von Steckverbinder- und Gehäusetechnik aus Halver, übernimmt wesentliche Vermögenswerte der Lüdenscheider Werkzeugbau-Institut Südwestfalen GmbH (wi-swf) rückwirkend zum 1. September 2016 im Rahmen einer übertragenden Sanierung.

Das haben Dr. Dirk Andres als Insolvenzverwalter der insolventen Gesellschaft sowie Dipl.-Ing. Dietrich Turck, Geschäftsführer von ESCHA, vertraglich vereinbart. Andres sichert damit den Fortbestand des Geschäftsbetriebs sowie von allen acht Arbeitsplätzen. „Wir freuen uns, den Mitarbeitern des wi-swf auf diesem Weg eine Perspektive bieten zu können“, sagt der Insolvenzverwalter bei Unterzeichnung des Kaufvertrages.

 Escha wird die Geschäfte nach eigenen Angaben auch künftig unter dem Firmennamen Werkzeugbau-Institut Südwestfalen GmbH führen. „Dies vermittelt den langjährigen Vertragspartnern Kontinuität und schafft Vertrauen für die weitere Zusammenarbeit“, sagt Geschäftsführer Turck. „Alle Leistungen können auch weiterhin wie bewährt beim wi-swf abgerufen werden“.

Die Geschäftsführung der Werkzeugbau-Institut Südwestfalen GmbH hatte am 19. Juni 2016 beim zuständigen Amtsgericht in Hagen Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens gestellt. Am 1. September 2016 hat das Gericht Rechtsanwalt Dr. Dirk Andres von der Düsseldorfer Kanzlei AndresPartner zum Insolvenzverwalter ernannt. Er war zuvor auch als vorläufiger Insolvenzverwalter im Unternehmen eingesetzt.

Das Werkzeugbau-Institut Südwestfalen GmbH (wi-swf) ist ein An-Institut der Fachhochschule Südwestfalen und ein Unternehmen im Bereich der Forschung und Entwicklung für den Werkzeugbau. Das wi-swf wurde im November 2011 durch den Zusammenschluss verschiedener Werkzeugmacher und der Industrie „der tws“ gegründet. In der Trägergesellschaft sind rund 50 Unternehmen vereint, die Mitgliedsbeiträge bezahlen.

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