Arbeiten am Wasserversorgungsnetz

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Das erste Schieberkreuz wurde am Bächterhof Richtung Lohstraße ausgetauscht – das Absperrorgan ist von innen und außen emailliert, so dass sich keine neue Ablagerungen bilden können.

Halver - Pünktlich begannen am Mittwoch die Arbeiten am Wasserversorgungsnetz im Stadtgebiet Halver. Die eigentlich für kommende Woche geplanten Austauschmaßnahmen der Schieberkreuze wurden vorverlegt, um zum Schulstart am 24. August fertig zu sein. Drei dieser Absperrorgane wurden am Mittwoch ausgetauscht – zwei weitere folgen am Donnerstag.

Um die Arbeiten durchführen zu können, musste das Wasser in den betroffenen Gebieten für mehrere Stunden abgestellt werden. „Wir bemühen uns, zügig zu sein“, sagte Thorsten Kurth, Rohrnetzmeister der Stadtwerke Halver, der die Arbeiten betreut und beaufsichtigt.

Die Schieberkreuze dienen dazu, Wasser an konkreten Stellen abstellen zu können. Dazu werden ihre Klappen geschlossen. Fällt diese Funktion aus, muss das Wasser weiträumiger abgestellt werden – was wiederum größere Beeinträchtigungen für die Anwohner zur Folge hat.

„Die alten Schieberkreuze sind wenigstens 35 Jahre alt“, sagte Kurth. Mittlerweile haben sich Ablagerungen gebildet, die das Schließen verhindern. „Es müssen auch noch mehr als die fünf Absperrorgane ausgetauscht werden, die Arbeiten werden aber wohl erst nächstes Jahr weitergehen.“ Denn die Maßnahme sei mit hohen Kosten verbunden.

Die neuen Schieberkreuze haben einen geringeren Durchmesser und sind von innen und außen emailliert – so können sich vorerst keine neuen Ablagerungen bilden. „Damit haben wir über Jahrzehnte ein gutes Material für die Trinkwasserleitungen“, betonte Kurth.

Die Austauscharbeiten sowie die Vorarbeiten hätten „alle wunderbar geklappt“, sagte Michael Schmidt, Geschäftsführer der Stadtwerke Halver. Die Schieberkreuze seien vorher zusammengesetzt worden, so dass sie als fertige Elemente eingesetzt werden konnten. „Wir müssen noch ein paar Anpassungen vornehmen, aber sonst läuft das recht problemlos“, sagte auch Rohrnetzmeister Kurth.

Das Wasser abzustellen habe man nicht verhindern können – die Arbeiten eine Woche vorzuziehen sei aber die richtige Entscheidung gewesen: „Es war uns wichtig, dass der Schul- und Busverkehr problemlos fahren kann – auch der Berufsverkehr nimmt nach den Ferien wieder zu“, sagte Schmidt.

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