Arbeiten an der Indoor-Minigolfanlage verzögern sich weiter

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Klaus Zeisler sowie weitere Helfer des Sterngolfclubs Halver bereiten vor, was ihnen derzeit möglich ist. Die ersten Hidnernisse wurden aufbereitet und werden weiter gestrichen. Die Wand im Hintergrund wurde mit Rigips versehen.

Halver - „Es geht voran, aber langsam“, lautet die Bilanz einiger Mitglieder des Sterngolfclubs Halver zu den Umbauarbeiten der geplanten Indoor-Minigolfanlage in der Helle.

Nichtsdestotrotz soll die Halle planmäßig im Oktober geöffnet werden. „Es läuft nicht wie gedacht“, sagt Klaus Zeisler, Vorsitzender des Sterngolfclubs, der die Arbeiten unter anderem vorantreibt. „Die Handwerker sind in Verzug, aber wir bleiben dran.“

Eine Problematik, die die Arbeiten behindert, ist die nach wie vor fehlende Genehmigung der Nutzungsänderung durch den Märkischen Kreis. Ursprünglich sollte der bisherige Eingang, der von der Helle ausgeht, erweitert werden. Für einen Notausgang sollte ein Teil einer Wand eingerissen werden.

An dieser Wand wird der neue Eingang entstehen.

Nun habe der Märkische Kreis jedoch verlangt, dass der bisherige Eingang als Notausgang dienen soll – ein offizieller Eingang muss zum Berliner Platz hin entstehen. Sonst gebe es keine Genehmigung. „Wir müssen nun die Wand noch weiter als geplant einreißen und eine Treppe bauen“, sagt Zeisler. Denn die Räume der Indoor-Minigolfanlage liegen gut 2,5 Meter über dem Berliner Platz.

Ohne Zusage keine weiteren Arbeiten

Mündlich sei die Nutzungsänderung mit diesen Veränderungen genehmigt worden – allerdings fehle noch die schriftliche Bestätigung. „Wir hoffen, dass Ende August, Anfang September alles in Ordnung geht und wir endlich beginnen können.“

Die gestrichenen, jeweils etwa 100 Kilogramm schweren Platten für die Bahnen liegen fertig und unter Planen geschützt im Raum.

Denn: Ohne den neuen Eingang stehen auch die Arbeiten innerhalb der Räume nahezu still. Die Platten für die Bahnen müssen noch rein. Derzeit passen die etwa sechs Meter großen Teile weder durch den Flur noch durch die Tür. Doch selbst wenn diese Schritte endlich getan sind, „haben wir viel Arbeit“, betont Zeisler. Dann gilt es, 18 Bahnen aufzubauen.

Wenn bislang auch noch nicht eine Bahn steht – tatenlos sind Zeisler und die Helfer nicht. „Was wir selber machen können, bereiten wir schon mal vor.“ Die Platten für die Bahnen, jeweils etwa 100 Kilogramm schwer, wurden gestrichen und liegen nun aufbaufertig und sicher geschützt unter Planen. Auch einige Hindernisse wurden vorbereitet: „Die werden jetzt nur noch bunt gestrichen“, sagt der Vorsitzende.

Änderungen bringen auch Vorteile

Des Weiteren wurden Wände gestrichen, Rigips angebracht und eine Entlüftungsanlage mit Heizung wird derzeit gebaut. „Jetzt ist das alles so, also machen wir das auch so“, sagt Zeisler bestimmt. Wenn die unvorhersehbaren Arbeiten auch – besonders für einen eher kleinen Verein – eine große Herausforderung bedeuten, könnte sich das Ergebnis lohnen.

„Dass der Eingang jetzt am Berliner Platz sein wird, hat auch Vorteile. Er wird viel präsenter sein.“ Passend dazu werde ein Eingangsschild gefertigt, das beleuchtet auf die Indoor-Minigolfanlage – namens Pingvin-Minigolfworld – hinweisen soll.

 „Es ist auch für uns wichtig, dass wir pünktlich öffnen können. Und wir hoffen auf viele Besucher“, sagt Zeisler

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