AFG-Schüler machen Projekt zum antiken Rom

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Die Schüler bewarben sich im Rahmen der Ausschreibung für das Projekt – sie werden ein Jahr lang dazu begleitet.

Halver - Die Epoche der Antike wirkt bis heute in unsere Gesellschaft und Kultur hinein – eine Schülergruppe des Anne-Frank-Gymnasiums in Halver setzt sich nun näher mit dieser Zeit auseinander.

Interessierte Schüler der Geschichtskurse des 11. Jahrgangs bewarben sich für den Wettbewerb „Rome reloaded – Die Gegenwart der Antike“, eine Ausschreibung für Schülerprojekte zur Antike in der Sekundarstufe II in Kooperation mit dem Lehrstuhl für Alte Geschichte an der Ruhr-Universität Bochum.

„In der Schule wird die Antike meist nur noch in der sechsten Klasse unterrichtet – dabei ist das Thema eher etwas für die Oberstufe“, sagt Bernhard Linke, Professor an der Ruhr-Universität Bochum.

Linke initiierte das Projekt gemeinsam mit seinen Mitarbeitern der Universität und hielt gestern einen ersten Vortrag für die Schüler des AFG.

Interesse steht an erster Stelle

„Es konnten sich alle bewerben, die Interesse hatten“, sagten die Geschichtslehrerinnen Imke Otto und Kathrin Gottwald, die das Projekt entdeckt haben und bei den Schülern anstießen. „Wir dachten, dass es nur Sinn macht, wenn sie auch selbst mitmachen wollen.“ Daraus habe sich nun ein eigener Projekt-Kurs entwickelt, der für das ganze Schuljahr bestehen bleibe.

„Es wird immer wieder Treffen und Aktionen geben – ein Tag an der Uni in Bochum ist auch geplant“, sagt Professor Linke. Zum Abschluss ist eine Art Ausstellung zum Thema angedacht. Wie diese genau aussehen wird, dürfen die Schüler noch entscheiden.

Gestern ging es im AFG erstmal darum, einen Eindruck von der Thematik zu bekommen und Diskussionen zu führen. „Unser Schwerpunkt wird auf den Imperien liegen“, stellt Linke fest. Dabei würden die osmanische Geschichte, das alte Rom oder das British Empire berücksichtigt.

„Die Geschichte begegnet uns überall wieder – sogar in Filmen. Star Wars greift zum Beispiel so viele römische Strukturen auf und verdreht sie teilweise völlig – das ist schon witzig, zu sehen.“

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