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EISHOCKEY, DEL Iserlohn Roosters – Hannover Scorpions 4:1 (2:1, 1:0, 1:0)

Glanzloser Pflichtsieg gegen das Schlusslicht

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ISERLOHN ▪ Die Iserlohn Roosters melden sich im Playoff-Kampf mit einem Sechs-Punkte-Wochenende zurück, gewannen nach dem 5:0 in München auch die Heimpartie gegen Schlusslicht Hannover am Sonntag verdient mit 4:1.

Jentzsch

Gleich viermal hatten die Roosters gestern gegen Hannover Grund zum Jubeln, sind damit wieder voll im Play-off-Geschäft.

Einfach war der Start für die Sauerländer indes nicht, denn bereits nach 240 Sekunden gab es gleich einen Rückschlag, als Herperger zum strittigen 0:1 traf. Strittig deshalb, weil der Torschütze zuvor Keeper Caron auf die Fanghand geschlagen hatte, sodass der Iserlohner Goalie die Scheibe wieder freigab.

Beeindruckt vom frühen Rückstand und nicht genutzten Überzahlgelegenheiten wurden die Iserlohner hektisch. Erst als York Maß nahm, Spina und Giuliano vorher schnell und druckvoll in Richtung des Hannoveraner Kastens davongezogen waren, trafen die Sauerländer zum 1:1-Ausgleich (14.). Dieses Tor sorgte für etwas mehr Ruhe im Roostersspiel, legte den Grundstein für die Wende im Match. 2:09 Minuten vor Ende verbuchte Spina nach schöner Vorarbeit von Hackert und York das 2:1. Damit war die Mannschaft beruhigt, und die Fans quittierten die Einsatzbereitschaft des Teams mit verdienten Anfeuerungsrufen.

Langwieders 3:1 nur 156 Sekunden nach Beginn des zweiten Abschnitts hätte dann vorzeitig für die benötigte Ruhe auf Seiten der Blau-Weißen führen können, tat es aber nicht. Statt konzentriert weiterzuarbeiten, leisteten sich die Iserlohner immer wieder unnötige Scheibenverluste und Strafzeiten, sorgten dafür, dass sich die Niedersachsen immer wieder passable Gelegenheiten vor dem Tor von Caron erarbeiten konnten. Zwar präsentierte sich der Franko-Kanadier einmal mehr bärenstark, trotzdem waren viele dieser Schrecksekunden unnötig. In der Offensive selbst kreierten die Roosters zwar weiterhin gute Chancen, nutzten aber keine weitere. York, Giuliano und Spina waren die beste Roostersreihe und hätten sich mit einen oder zwei weiteren Treffern belohnen können.

Auch zu Beginn des Schlussabschnitts fanden die Waldstädter nicht zu einer klaren spielerischen Linie. Statt das Match endgültig zu entscheiden, ließen sie den Gästen zu viel Raum, die daraus aber aufgrund eigener Unzugänglichkeiten keinen Profit schlagen konnten. Letztlich dauerte es bis zur 52. Minute, bis die Roosters alles klar machten. Hannover ließ Fretter zu viel Platz und der nutzte den sich bietenden Freiraum, schoss die Scheibe flach ins Tor der Scorpions. Scorpions-Keeper Pätzold sah allerdings auch in dieser Situation alles andere als gut aus, was den Roosters aber gänzlich egal war.

Roosters: Caron – Cullimore, Danielsmeier; Kopitz, Ardelan; Langwieder, Peltier – Hackert, Fretter, Hommel; Hock, Wolf, Wörle; York, Spina, Giuliano; Rupprich, Holzmann, Cowan; Ritter

Scorpions: Pätzold – Goc, Wilhelm; Daschner, Lampman; Thomson, Reiß – Herperger, Hoggan, Maki; Buzas, King, Morczinietz; Hlinka, Hannus, Sulkovsky; Fauser, Mondt, Krüger

Schiedsrichter: Aumüller (Planegg)

Tore: 0:1 (04:00) Hoggan (Maki, Herperger), 1:1 (13:13) York (Spina, Giuliano), 2:1 (17:51) Spina (York, Hackert/5:4), 3:1 (22:36) Langwieder (Wolf, Wörle), 4:1 (51:57) Fretter (Hackert, Kopitz)

Strafminuten: Roosters 12; Scorpions 16

Zuschauer: 3658

Von Mirko Heintz

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