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EISHOCKEY Iserlohn Roosters heute in Nürnberg und Sonntag gegen Straubing / Youngster aus Füssen als Back-Up

„Bajuwaren“-Doppelpack: Serie soll ausgebaut werden

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ISERLOHN ▪ Selbstvertrauen ist das herausragendste Erkennungsmerkmal einer erfolgreichen Mannschaft. Blickt man an den Seilersee, so strotzen die Iserlohn Roosters nicht unbedingt vor selbigem Bewusstsein, man weiß aber schon, was man in den letzten DEL-Partien geleistet hat. Vier in Serie haben die Sauerländer gewonnen, die Trendwende hin zu einer stabilen Defensive ist geschafft. Bleibt das heute in Nürnberg (19.30 Uhr) und Sonntag gegen Straubing (19.05 Uhr) so?

Mark Ardelan und die Roosters sind bereits gestern nach Füssen gereist, um optimal vorbereitet in die Partie bei den Nürnberg Ice Tigers zu gehen. Sonntag gastiert Straubing am Seilersee – gelingt es gegen die „Bajuwaren“, die Erfolgsserie auszubauen?

© Jentzsch

Mark Ardelan und die Roosters sind bereits gestern nach Füssen gereist, um optimal vorbereitet in die Partie bei den Nürnberg Ice Tigers zu gehen. Sonntag gastiert Straubing am Seilersee – gelingt es gegen die „Bajuwaren“, die Erfolgsserie auszubauen?

„Wir alle wissen um die Chance, unsere Erfolgsserie auszubauen. Deshalb wagt es keiner, sich zu sicher zu fühlen“, sagte Lasse Kopitz kurz vor der Abreise seines Teams nach Nürnberg. Bereits am Nachmittag sind die Sauerländer nach Füssen gereist, um sich ideal auf das Aufeinandertreffen mit dem Vorletzten vorzubereiten.

Nach Wochen auf dem letzten Platz ist der Aufschwung bei den Ice Tigers eingeleitet. „Wer die unterschätzt, hat schon verloren. Wir tun es nicht“, betont Collin Danielsmeier. Rein statistisch betrachtet dürfte allerdings gar nichts anbrennen: Sechs der letzten sieben Partien haben die Blau-Weißen für sich entschieden, zuletzt sogar fünf Mal hintereinander gewonnen. „Wenn man bedenkt, dass die zuletzt Mannheim 4:1 und Berlin 6:2 geschlagen haben, sollten wir uns nicht auf Statistiken konzentrieren“, so Danielsmeier. Helfen sollen dabei vor allem Michael Wolf, der in den letzten drei Partie immer traf, und Michael Hackert, der immerhin fünf Scorerpunkte verbuchen konnte.

Sorgen macht die Torhütersituation. Zwar ist Sébastin Caron gesund, Tim Siekmann konnte aber aufgrund seiner angebrochenen Fingerkuppe noch nicht trainieren. Da mit Jan Kremer der Back-Up des vergangenen Wochenendes nicht zur Verfügung steht, haben die Roosters auf Förderlizenzspieler Korbinian Sertl aus Füssen zurückgegriffen. Dass die Roosters das können, hatten sie bislang der Öffentlichkeit vorenthalten, wurde der 18-Jährige doch nie mit den Sauerländern in Verbindung gebracht. „Er ist ein junger DNL-Torhüter, den wir beobachten und der seit Saisonbeginn auf der Lizenzliste bei der DEL steht“, erklärt Manager Karsten Mende. Sertl wird heute in Nürnberg auf der Bank sitzen und möglicherweise mit nach Iserlohn reisen, um Sonntag gegen Straubing ebenfalls als Back-Up dabei zu sein. Weitere Umstellungen sind nicht geplant.

Bereits am Montag hat Mende intensiv mit den Verhandlungen über einen weiteren Torhüter-Neuzugang begonnen, der im Verletzungsfall Caron ersetzen könnte. „Ich denke, wir werden zeitnah einen Mann präsentieren können“, so Mende weiter.

Roosters: Caron – Cullimore, Blanchard; Kopitz, Ardelan; Langwieder, Peltier; Danielsmeier – Hock, Spina, Giuliano; Hackert, Fretter, Hommel; York, Wolf, Wörle; Rupprich, Ritter, Cowan

Von Mirko Heintz

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