Formel 1: Die Tops und Flops vor dem Saisonfinale

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TOPS: Nervenkitzel: Vier Fahrer mit Titelchancen im letzten Rennen, das gab es noch nie. “Einzigartig und Aufregend“, urteilte Rekord-Champion Michael Schumacher. Eine Saison wie eine Achterbahn, in der die WM- Führung achtmal wechselte. Chaosrennen wie in Australien und Südkorea sorgten für Dramatik, spektakuläre Unfälle wie Mark Webbers Überschlag in Valencia (im Bild Heikki Kovalainen) ließen die Fans erschaudern.
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“Hülk“: Nico Hülkenberg hat in seiner Debütsaison Eindruck gemacht. Höhepunkt war die grandiose Fahrt zur Pole Position in Brasilien. Der Emmericher gehört in die Formel 1, doch noch lässt ihn sein Arbeitgeber Williams um das Stamm-Cockpit zittern.
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Superhirn: Adrian Newey (l.) lief zumindest in diesem Jahr Ross Brawn den Rang des Formel-1-Genies ab. Sein Red-Bull-Wunderwagen war der mit Abstand beste im Feld. Wäre da nicht der anfällige Renault-Motor, Sebastian Vettel würde wohl schon als Weltmeister grüßen.
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Rekordstarter: Rubens Barrichello durchbrach als Erster die Schallmauer von 300 Renn-Teilnahmen. Nach eigener Rechnung feierte der Brasilianer schon in Spa-Francorchamps die Marke, andere Experten wollten ihm erst in Singapur dazu gratulieren.
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Deutsche Wertarbeit: Die schwarz-rot-goldene Fraktion wuchs im Saison-Endspurt auf sieben Piloten - Rekord. Vettel, Schumacher, Nico Rosberg, Adrian Sutil, Hülkenberg, Glock und zuletzt Nick Heidfeld machten aus der Formel 1 eine “Formel Deutsch“.
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FLOPS: Silber-Grau: Michael Schumacher und Mercedes, Tristesse statt Glanz. Noch nicht die erhoffte Traum-Kombination. Der siebenmalige Champion kam bei seinem Comeback einfach nicht in Fahrt, vor allem wegen des missglückten Silberpfeils. 2011 soll alles besser werden.
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Skandalmanöver: Ferrari setzte sich in Hockenheim eiskalt über das Teamorder-Verbot hinweg und bremste Felipe Massa zugunsten von Fernando Alonso ein. Die Verbandsrichter ließen die Scuderia mit läppischen 100 000 Dollar Bußgeld fast ungeschoren davonkommen.
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Neulinge: Drei Teams debütierten. Punkte holten Lotus, HRT und Virgin bis zum Saisonfinale nicht. Hoffnungslos fuhr das Trio dem Feld hinterher. “Einfach nur peinlich“, wetterte Boss Ecclestone. Neue Geldgeber sollen bei den Rennställen für den Aufschwung sorgen.
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Streithähne: Der peinliche Crash von Sebastian Vettel mit Webber beraubte beide Red-Bull-Fahrer in Istanbul wertvoller Punkte. Seither herrscht zwischen dem Duo Eiszeit. Bei Force India stritten sich Adrian Sutil und Vitantonio Liuzzi öffentlich.

Die Tops und Flops vor dem Saisonfinale

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