EM-Vorbereitung: Löw macht die Schotten dicht

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Bastian Schweinsteiger beim DFB-Training in Ascona. Foto: Christian Charisius

Ascona (dpa) - Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft ist nach der Kader-Reduzierung auf 23 Akteure in die entscheidende Phase der Vorbereitung auf die Fußball-EM eingetreten.

In den Trainingsprozess konnte in der Schweiz inzwischen auch Kapitän Bastian Schweinsteiger nach seiner Knieverletzung einsteigen. Der Feinschliff für das erste Gruppenspiel am 12. Juni in Lille gegen die Ukraine hat begonnen. "Wir müssen jetzt an der Abstimmung arbeiten, im taktischen Bereich arbeiten und an den Standards," skizzierte Führungsspieler Sami Khedira die anstehenden Aufgaben.

Nachdem der Weltmeister am Dienstagabend noch einmal vor den Augen von Kindern aus der Region Ascona trainiert hatte, führt Bundestrainer Joachim Löw die weitere Vorbereitung im Geheimen fort. Beide Trainingseinheiten am Mittwoch sind geschlossen.

In den Fokus rückt langsam das letzte Vorbereitungsspiel am Samstag (18.00 Uhr) in Gelsenkirchen gegen den EM-Teilnehmer Ungarn. "Das ist nochmal ein guter Test", sagte Schalke-Kapitän Benedikt Höwedes zum Länderspiel in seinem Heimstadion: "Es ist nicht das entscheidende Spiel. Es geht noch nicht um entscheidende Punkte." Dennoch sei es ein wichtiger sportlicher Probelauf und Stimmungstest.

In erster Linie geht es in der Schlussphase der Vorbereitung darum, ein gutes Gefühl für den Turnierstart in Frankreich zu entwickeln. Am 12. Juni muss der Weltmeister im ersten Gruppenspiel in Lille gegen die Ukraine in Topform sein. "Die Qualität ist extrem vorhanden, das Turnier zu gewinnen", sagte Weltmeister Khedira im Trainingslager in Ascona.

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