Beim Sieg gegen Salzburg

Tor-Wirrwarr erzürnt Schalke: "Torrichter zum Torschützen machen"

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Naldos Kopfball hatte die Torlinie überschritten - was die Referees nicht erkannten. Am Ende war Benedikt Höwedes der Torschütze.

Gelsenkirchen - Das Schalker 3:0 beim Sieg gegen Salzburg sorgt für Diskussionen. Denn eigentlich wäre Naldo der Schütze gewesen. Trainer Markus Weinzierl hat einen ganz anderen Vorschlag.

Der Ball war schon hinter der Linie, bevor das Tor fiel - die UEFA wusste nicht, wer getroffen hatte: Das entscheidende 3:0 von Schalke 04 beim 3:1 (1:0) in der Europa League gegen RB Salzburg sorgte noch lange nach dem Schlusspfiff für Diskussionen und Heiterkeit. "Ich würde den Torrichter zum Torschützen machen", sagte Trainer Markus Weinzierl nach dem Wirrwarr über den Treffer in der 58. Minute.

Wie die Fernsehbilder zeigten, hatte der Ball bereits nach Naldos Kopfball an die Latte die Torlinie überschritten. Doch erst nachdem Benedikt Höwedes ihn im Nachsetzen erneut dorthin bugsiert hatte, entschied Schiedsrichter Serdar Gözübüyük (Niederlande) auf Tor. Nach dem Schlusspfiff wurde dann plötzlich der Torschütze offiziell auf Naldo geändert, wenig später war es doch wieder Höwedes.

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"Naldos Ding war natürlich vorher schon drin", sagte der Weltmeister. Manager Christian Heidel wunderte sich indes über den Torrichter: "Der stand da wie im Boxring." Er sei ohnehin für die Torlinientechnik, sagte der Sportvorstand: "Das Kuriose ist ja, dass wir sie abstellen mussten. Das Ergebnis haben wir gesehen." Die Europäische Fußball-Union (UEFA) setzt im Europapokal weiter auf die Torrichter - im Gegensatz zur Bundesliga und den anderen großen Ligen.

sid

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Quelle: wa.de

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