Nur dreimal in der Startelf

Meyer über seine Situation: Das schmeckt mir nicht

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Schalke-Trainer Markus Weinzierl (l.) setzte Max Meyer zuletzt nur auf die Bank.

Gelsenkirchen - Max Meyer stand gegen Salzburg mal wieder in der Startelf von Schalke 04- mal wieder. Anschließend machte er keinen Hehl daraus, dass er mit seiner Situation nicht wirklich zufrieden ist.

Aus fußballerischer Sicht hätten die vergangenen Wochen für Max Meyer kaum besser laufen können. Mit dem deutschen Team holte er als Kapitän olympisches Silber und war damit einer der Helden von Rio. Es folgten zwei überzeugende Auftritte für die A-Nationalmannschaft inklusive seines ersten Länderspieltores.

Anders war die Situation beim FC Schalke 04. Nachdem er beim Liga-Auftakt in Frankfurt noch auf seiner Wunschposition im zentralen offensiven Mittelfeld aufgelaufen war, hatte er die „Zehn“ anschließend ausgerechnet an seinen Kumpel Leon Goretzka verloren. „Ich saß dann erst einmal drei Spiele auf der Bank“, meinte Meyer. Das müsse er zwar akzeptieren, zufrieden ist er mit dieser Situation allerdings ganz und gar nicht: „Das schmeckt mir nicht so.“ Er versuche immer, „im Training Gas zu geben und mich damit anzubieten, aber auch in den Spielen wie gegen Salzburg“.

Meyer kontert

Da hatte er neben Goretzka zunächst auf dem linken Flügel angefangen. Immer in der Startelf zu stehen gehöre eben zu den Ansprüchen des 21-Jährigen. Dass dies in acht Pflichtspielen bislang nur dreimal der Fall gewesen war, habe ihm Trainer Markus Weinzierl damit erklärt, dass die defensive Stabilität der Schalker ohne den kleinen Dribbler größer sei. Meyer konterte. Gegen die Österreicher „hat es gut geklappt, wir haben gewonnen - mit mir zusammen“, erklärte er. „Und wir standen defensiv gut – auch mit mir.“

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Der Frust bei Meyer war unverkennbar. Eine Situation, mit der Weinzierl in der Schalker Krise ebenfalls umzugehen hat. Im Sommer gab es immer wieder Gerüchte um Abwerbungsversuche, vor allem aus England. Die Königsblauen dachten gar nicht daran, ihr Eigengewächs ziehen zu lassen. Auch Meyer verschwendete keinen Gedanken daran, trotz Vertrags bis 2018 das Weite zu suchen. Stattdessen kündigte er an, eine Führungsrolle bei S04 übernehmen und vorangehen zu wollen. Das funktioniert allerdings nur, wenn er auf dem Platz steht. Am liebsten wieder am Sonntag im Heimspiel gegen Borussia Mönchengladbach (ab 17.30 Uhr bei uns im Live-Ticker). Aber: „Jetzt“, sagte Meyer, „ist es die Entscheidung des Trainers, wie er am Sonntag aufstellt.“

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Quelle: wa.de

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