Weil Embolo vorne überzeugt

Huntelaar muss um seinen Stammplatz kämpfen

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Klaas-Jan Huntelaar muss bei Schalke 04 um seinen Stammplatz kämpfen.

Gelsenkirchen/Hamm - Klaas-Jan Huntelaar ist nach seiner Erkältung wieder bei Kräften und bereit für die Startelf bei Schalke 04. Den Platz dort hat er aber nicht mehr sicher. Vor allem wegen Breel Embolo.

Klaas-Jan Huntelaar hängt sich derzeit rein. Der Stürmer ist einer der wenigen Verbliebenen aus dem Kader des FC Schalke 04, die aktuell während der Länderspielpause in Gelsenkirchen trainieren. Der 33-Jährige kämpft sich nach seiner starken Erkältung, wegen der er die jüngsten beiden Partien gefehlt hatte, zurück. Doch auch in die Startelf?

Denn eben in jenen beiden Begegnungen, in denen der "Hunter" passen musste, lief es bei den Königsblauen ganz ordentlich. Nach dem 3:1 in der Europa League gegen RB Salzburg folgte mit dem 4:0 gegen Borussia Mönchengladbach auch der langersehnte Befreiungsschlag in der Bundesliga. Die Schalker Tor-Maschine geriet langsam ins Rollen. Ohne den Niederländer. Es läuft auch ohne ihn. Denn Eric Maxim Choupo-Moting und vor allem Breel Embolo, der Huntelaars Position im Sturmzentrum eingenommen hatte, überzeugten.

Huntelaar der verlängerte Arm von Weinzierl

Knüpft Embolo nach seinen ersten beiden Liga-Toren für Schalke gegen Mönchengladbach an diese Leistungen an, hat Trainer Markus Weinzierl eigentlich keinen Grund dazu, beim nächsten Ligaspiel am Samstag in Augsburg (ab 15 Uhr bei uns im Live-Ticker) zu rotieren. Zumal Schalke bislang - abgesehen vom Erfolg im DFB-Pokal - immer verloren hat, wenn Huntelaar in der Startelf stand.

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Christian Heidel wollte davon jedenfalls nichts wissen. "Wir sind die Letzten, die sagen, dass Klaas über seinem Zenit ist", sagte der Manager. "Wenn er zweimal trifft, loben die gleichen Leute, die ihn jetzt kritisieren, seine Effizienz." Es wird auch sicher noch nicht so weit kommen, dass Huntelaar bei den Blau-Weißen keine Rolle mehr spielt. Schließlich ist er Vize-Kapitän und damit auch der verlängerte Arm von Trainer Markus Weinzierl. Der war es schließlich auch, der den "Hunter" überzeugt hatte, auf Schalke zu bleiben. Als Stütze auf dem Platz und Führungsspieler für die jungen Spieler.

Nichtsdestotrotz muss auch Huntelaar um seinen Platz in der Schalker Startelf kämpfen. "Es wird immer Härtefälle geben", betonte Weinzierl. "Ob vorne Klaas-Jan Huntelaar oder Breel Embolo spielen, ist nicht entscheidend. Wichtig ist, dass die Mannschaft ihr Ego hinten anstellt." Freifahrtscheine gibt es nicht. Auch nicht für Huntelaar.

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Quelle: wa.de

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