S04 empfängt Stöger-Truppe

So könnte Weinzierl der Offensive gegen Köln Schwung verleihen

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Max Meyer (r.) könnte die Schalker Offensive gegen Köln von Beginn an beleben.

Gelsenkirchen - Schalke 04 muss im Heimspiel gegen Köln vor allem ein Mittel finden, um der Offensive Schwung zu verleihen. Dafür hat Trainer Markus Weinzierl mehrere Optionen.

Zwar ist sich Markus Weinzierl angesichts der Englischen Wochen bewusst, dass er im Team rotieren muss, um die Belastung für die Spieler einigermaßen zu verteilen, doch hatte der Trainer von Schalke 04 im Auswärtsspiel bei Hertha BSC das Team nur auf einer Position verändert: Für Alessandro Schöpf war Klaas-Jan Huntelaar in die Mannschaft gerückt. Nach der guten Leistung seines Teams beim 1:0-Erfolg in der Europa League beim OGC Nizza hatte der Cheftrainer dies für plausibel gehalten.

Im Heimspiel am Mittwoch gegen den 1. FC Köln (20 Uhr hier im Live-Ticker) dürfte das anders aussehen, Weinzierl dürfte Änderungen vornehmen. Zumal er weiterhin aus dem kompletten Kader schöpfen, sieht man von den Langzeitverletzten wie Atsuto Uchida oder Coke ab. Auch Leon Goretzka, der zuletzt leicht angeschlagen war, und Benjamin Stambouli, der in Berlin einen Schlag aufs Knie erhalten hatte, stehen zur Verfügung.

Die rechte Seite lahmt

Dennoch scheinen Wechsel auch auf der Sechser-Position - zuletzt besetzt durch Stambouli und Nabil Bentaleb - nicht ausgeschlossen. Johannes Geis, für den es in Berlin nur einen Platz auf der Tribüne gegeben hatte, wäre wieder eine Option, da vor allem seine gefährlichen und gefürchteten Standards fehlen.

Während sich Weinzierl mit der Defensiv-Leistung seines Teams sehr zufrieden zeigt, weiß er, dass es im Angriff deutlich hakt. Der Plan, über die Außen zu kommen und die Stürmer mit Flanken zu versorgen, ist bislang missglückt. „Das haben wir nicht gut gemacht“, sagt Weinzierl.

Vor allem von der rechten Schalker Seite kommt zu wenig, weder Schöpf noch Breel Embolo haben hier bislang überzeugt. Auch Yevhen Konoplyanka braucht noch Eingewöhnungszeit. Eine Alternative wäre es, Leon Goretzka von der Spielmacher-Position nach rechts zu ziehen und den spielstarken Max Meyer ins Zentrum zu stellen.

Weinzierl weiß: Es eilt

Weder Weinzierl noch Heidel sehen eine Veranlassung dazu, vom eingeschlagenen Weg abzuweichen. „Es gibt keinen Grund zu sagen, wir hätten desolat gespielt“, sagte der Sportvorstand nach der 0:2-Niederlage in Berlin. Weshalb in der Kabine auch „keine riesengroßes Donnerwetter nötig war“, wie Heidel ergänzt.

Weinzierl weiß nach dem verpatzten Liga-Start selbst, „dass es eilt“. Doch erhofft sich der Cheftrainer weiterhin die Geduld der Fans. Weil: „Du musst den Spielern die notwendige Zeit geben.“ Man habe schließlich „nicht nur die Mannschaft, sondern auch den Grundgedanken unseres Spiels verändert“,unterstreicht Weinzierl.

Quelle: wa.de

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