Schalke 04

Trotz Fortschritten: Coke sieht noch langen Weg vor sich

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Coke absolviert weiterhin sein Aufbauprogramm.

Gelsenkirchen - Neuzugang Coke kann wegen seiner frühen Verletzung noch nicht bei Schalke 04 mitwirken. Aktuell weilt er in Gelsenkirchen und spricht über seinen Weg zurück auf den Platz.

Einen Tag war er gerade einmal bei seiner neuen Mannschaft, da lief Coke geknickt durch das Teamhotel im Trainingslager von Schalke 04. Bitterer kann ein Start für einen Neuzugang wohl nicht laufen. Im ersten Testspiel hat er sich am hinteren Kreuzband im rechten Knie verletzt. Mehrere Monate Pause.

Der Spanier lässt sich seither konservativ behandeln, absolviert seine Reha weitgehend in seiner Heimat. Aktuell weilt er in Gelsenkirchen, um die weiteren Schritte zu besprechen. Mittlerweile gehe es ihm wieder gut, sagt der Rechtsverteidiger, der vom FC Sevilla zu den Königsblauen gewechselt war, im Interview auf der Klub-Homepage, aber: "Die ersten Tage nach der Diagnose waren sehr hart. Ich konnte es gar nicht fassen."

Aber der 29-Jährige blieb weitgehend positiv, arbeitete hart, verfolgte das Geschehen seines neuen Klubs weiterhin aus der Ferne. Stürmer Franco Di Santo und Team-Manager Jan-Pieter Martens – beide sprechen Spanisch – hielten ihn stets auf dem Laufenden. "Ich habe jedes Spiel zusammen mit meiner Freundin und meiner Familie angeschaut. Es ist gar nicht so einfach, wenn man vor dem Fernseher sitzt und nicht selbst auf dem Platz stehen kann. Ein Fußballer möchte schließlich immer spielen", erzählt Coke und ergänzt lachend: "Die Rolle vor dem TV liegt mir nicht wirklich."

Coke will nichts überstürzen

Wann er die wieder ablegen und auf den Platz zurückkehren kann, ist allerdings noch offen. In einem Gespräch mit den Ärzten auf Schalke geht es zunächst um die weiteren Schritte seines Aufbauprogramms. Denn das ist noch längst nicht zu Ende. "Ich habe noch einen langen Weg vor mir", sagt Coke: "Aber ich merke von Tag zu Tag, dass ich Fortschritte mache. Bei der Planung der nächsten Schritte in der Reha kommt es immer darauf an, wie mein Knie auf die Belastungen reagiert und mein Körper sich insgesamt fühlt. Ich bin heiß, aber möchte natürlich auch nichts überstürzen, denn das wäre falsch."

Kader und Rückennummern des FC Schalke in der Saison 2016/2017

Stattdessen arbeitet er weiter in Ruhe daran, um demnächst sein erstes Spiel in der Schalker Arena machen zu können. Diesem Tag fiebert Coke schon heute entgegen. Erst recht nach der bewegenden Video-Botschaft, die das Team und die Fans nach seiner Verletzung für ihn aufgenommen hatten.

"Ich war sehr berührt. Diese Aktion hat mir gezeigt, dass ich in einer ganz schweren Stunde in meiner Karriere nicht allein bin", berichtet Coke: "Ich war gerade einmal ein paar Tage Mitglied dieses großartigen Vereins - und dann das. Das Video hat mir gezeigt, dass Schalke etwas ganz Besonderes ist. Ganz ehrlich, mir fehlen die passenden Worte, um zu beschreiben, was die Botschaften meiner Mitspieler und der Fans in mir ausgelöst haben. Ich habe mir das Video immer und immer wieder angeschaut. Es ist wie eine Medizin." Medizin, die ihm dabei helfen soll, schnell wieder zurückzukehren und endlich auf Schalke starten zu können.

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Quelle: wa.de

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