Hoher Druck ist ihm bewusst

Embolo: In diesen Bereichen muss ich mich noch verbessern

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Breel Embolo kam vom FC Basel zum FC Schalke 04.

Hamm - Breel Embolo fühlt sich wohl beim FC Schalke 04 und weiß um die Erwartungshaltungen. Der 19-Jährige sieht bei sich selbst noch Verbesserungspotenzial und weiß, wo er ansetzen muss.

Es ist im Grunde ein ungeschriebenes Gesetz im Fußball. Hohe Ablösen haben direkt auch hohe Erwartungen zur Folge. Das geht es Breel Embolo nicht anders. Inklusive diverser Boni lässt sich der FC Schalke 04 die Dienste des 19 Jahre jungen Offensivspielers 27 Millionen Euro kosten.

Klar, da runzelte so mancher mit der Stirn, als der Schweizer beim verlorenen Liga-Auftakt in Frankfurt zunächst nur auf der Bank Platz genommen hatte. Trainer Markus Weinzierl setzte auf eine weitgehend eingespielte Mannschaft. Mit Blick auf Embolo betonte er immer wieder, dass er Zeit brauche – und diese auch bekommen werde. Immerhin: Als der Neuzugang den glücklosen Franco Di Santo auf der rechten Offensivseite ersetzt hatte, lief es etwas besser für Königsblau. Der Nationalspieler setzte gleich einige Akzente. Dennoch werde er sein Debüt in der Bundesliga wohl immer negativ in Erinnerung haben: "Dass wir verloren haben, werde ich bestimmt nicht vergessen. Und die Enttäuschung darüber wohl auch nicht", sagte er der Basler Zeitung. Dass es nur 45 Minuten waren, "darüber mache ich mit keine Gedanken", erklärte er im Gespräch mit dem Schweizer Blick.

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Gedanken macht er sich auch nicht über die hohe Ablöse und die daran geknüpften Erwartungen des Schalker Umfelds. "Dass Hoffnungen und Erwartungen da sind, ist in Ordnung", meint er. "Ich will mich nicht verstecken und versuche, Verantwortung zu übernehmen." Dass er unter Beobachtung stehe, kenne er bereits aus der Nati oder seiner Zeit beim FC Basel. Zumal er sich auch selbst in gewisser Weise unter Druck setzt, ohne dabei zu viel zu erwarten: "Ich will Schalke sofort helfen. Aber ich bin erst 19, und es ist mein erster Wechsel. Ich werde Fehler machen. Diese gilt es zu analysieren und weiter geht’s."

Embolo weiß selbst, dass er sich noch verbessern muss – und will. Und zwar immer und überall, wie er erzählt. "Aber", sagt der 19-Jährige, "am wichtigsten ist, dass ich die Spielertypen, Systeme und Taktiken unserer Mannschaft noch besser kenne. Der Fußball ist ein anderer, als wir ihn in Basel spielten. Und auch das Niveau ist ein anderes. Daran muss ich mich gewöhnen. Das ist noch nicht abgeschlossen."

Wenn er all diese Sachen zu 100 Prozent verinnerlicht hat, wird er sich künftig zum Anpfiff nicht mehr so oft auf der Bank wiederfinden.

Quelle: wa.de

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