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FSV Werdohl – SG Finnentrop/Bamenohl 2:1 (0:0)

FSV Werdohl besiegt Finnentrop/Bamenohl

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WERDOHL ▪ Der Fußball-Westfalenligist FSV Werdohl hat am Samstag sein zweites Testspiel der Wintervorbereitung mit 2:1 (0:0) Treffern gewonnen. Rundum zufrieden war Uli Sauerborn mit der Leistung seiner Akteure gegen den Landesligisten SG Finnentrop-Bamenohl allerdings nicht.

FSV-Verteidiger Dominik Nohl netzte hier zwar ein, doch sein Treffer wurde nicht anerkannt. ▪

© Herholz

FSV-Verteidiger Dominik Nohl netzte hier zwar ein, doch sein Treffer wurde nicht anerkannt. ▪

„Es waren in der ersten Halbzeit teilweise gute Aktionen zu sehen. Insgesamt haben wir aber zu schnell die Grundordnung verloren“, urteilte der FSV-Trainer.

Seine Mannschaft besaß auf dem schwierig zu bespielenden Kunstrasen am Riesei zwar deutlich mehr Ballbesitz und Spielanteile, doch unpräzise Anspiele auf dem glatten Geläuf und Fehler in der Ballannahme führten dazu, dass Torchancen Mangelware blieben. Dennoch landete der Ball bereits im ersten Abschnitt einmal im SG-Netz, als Nohl den Ball nach einem Eckball über die Linie drückte (35.). Da Rattelsberger jedoch SG-Keeper Raudszus zuvor im Luftkampf behindert hatte, gab’s Freistoß statt Torjubel.

So fiel der Werdohler Führungstreffer erst vier Minuten nach dem Wiederbeginn. Als Hense den Ball fein in die Gasse spielte, wurde Kessler im Strafraum „abgeräumt“ und der Gefoulte nutzte den fälligen Strafstoß kompromisslos zum 1:0. In der 65. Minute hätte es dann beinahe zum zweiten Mal „geklingelt“. Topcu visierte per 20-Meter-Drehschuss den rechten Winkel an, doch Raudszus rettete zur Ecke.

Zehn Minuten vor dem Abpfiff war der gute SG-Schlussmann dann aber machtlos. Klamann, der sich zuvor im zentralen Mittelfeld einige Unkonzentriertheiten erlaubt hatte, spielte einen schönen Diagonalpass auf den rechten Flügel und „Allzweckwaffe“ Gräßer lupfte den Ball gekonnt über den hinaus eilenden Raudszus hinweg zum 2:0 ins Netz. Im Gegenzug verkürzte Kleppel noch zum 2:1-Endstand. ▪ von Stefan Herholz

FSV: M. Grete – Brüll, Rattelsberger (46. Sahin), Nohl, Gräßer – Deller (55. Topcu), Grahovac (46. Krämer), Klamann, S. Akdeniz (46. Hense) – Kessler (67. Maus), Sönmez

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