LÜDENSCHEID – Der Countdown läuft: Am Samstag beginnt für die Highlander Lüdenscheid mit dem Gastspiel bei den Crefelder Skatingbears wie schon im Vorjahr der Start in die neue Skaterhockey-Saison.

Stehen mit den Highlandern vor einer schweren Saison: Trainer Carsten Lang und sportlicher Leiter Dr. Stephan Seuster.
Viel wurde im Vorfeld gesprochen über die neue Erfahrung eingleisige Erste Bundesliga, die auf die „Schotten“ zukommt. Namhafte Abgänge, suboptimale Vorbereitung – die Zeichen vor dem Start in dieses neue Kapitel könnten besser stehen für die Bergstädter. Vor seiner zweiten Saison als Chef-Coach des vorjährigen Nordgruppenmeisters stellte sich Highlander-Trainer Carsten Lang den Fragen von Tim Viebahn:
„Herr Lang, wie groß ist die Vorfreude auf die neue Saison?“
Lang: „Sehr groß! Ich freue mich immer, wenn es losgeht. Gleich, ob als Spieler, oder als Trainer.“
„Wie sind Ihre Erwartungen für das neue Abenteuer eingleisige Bundesliga?“
Lang: „Nach den Abgängen von Robert Eefting und Marlon Czernohous sind wir nicht mehr top besetzt. Es gibt nichts schön zu reden, es wird eine ganz schwierige Saison, zumal sich alle anderen Teams brutal verstärkt haben, kaum Abgänge zu verzeichnen haben. Für uns wird es im ersten Monat sehr hart, weil parallel die Eishockey-Saison noch läuft und wir schauen müssen, welche Spieler verfügbar sind.“
„Wie wollen Sie die drohenden Ausfälle denn kompensieren?“
„Welche Spieler sind jetzt mehr in der Verantwortung?“
Lang: „Wir haben etwa mit Jiri Svejda und André Bruch richtig gute Hockey-Spieler. Dazu hängt sich Sascha Fitzner immer voll rein, auch Matthias Krüer ist immer für ein Tor gut. Qualität ist im jeden Fall da. Auch, wenn hervorragende Einzelspieler Spiele allein entscheiden können – es zählt immer das Team.“
„Zählt dann aber nicht automatisch nur der Klassenerhalt als Saisonziel?“
Lang: „So weit will ich gar nicht gehen. Wir wollen nicht gleich in Panik verfallen. Wir wissen, dass unsere Vorbereitung nicht gut war. Andere sind da sicher weiter. Sobald aber der Schiedsrichter die Kugel fallen lässt, zählt’s erst!“
„Wie bewerten Sie bisher die beiden Neuzugängen Tim Marek und Patrick Folkert?“
Lang: „Folkert ist ehrgeizig, spielt intelligent, braucht aber noch Zeit. Marek hat einen guten Schuss, man wird aber sehen müssen, wie er technisch klar kommt. In den Zweikämpfen muss er sich noch etwas zurücknehmen. Ich bin aber froh, dass wir die beiden Jungs bekommen haben. Dazu kommen ja auch noch Philipp Brinkmann und Robin Loecke.“
„Wer sind Ihre Favoriten auf den Meistertitel? Wie schätzen Sie Auftaktgegner Crefeld ein?“
Lang: „Top-Favoriten sind für mich Augsburg, Duisburg, Iserlohn und aufgrund der Einzelspieler auch Uedesheim. Letztlich wird es aber darauf ankommen, wer konstant spielt. Crefeld ist so etwas wie der Geheimtipp. Es hat in der Vorbereitung gegen Kaarst und Köln und auch das Turnier in Duisburg gewonnen. Wir haben schon vergangenes Jahr gesehen, wie eng es gegen die zuging.“
„Carsten Lang, vielen Dank für das Gespräch.“



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