TRIATHLON-FEUERWEHR-WM Nachrodter Frank Jacobs fiebert dem zweiten Start bei „Challenge Roth“ entgegen

Intensives Training soll Früchte tragen

215.07.10|LokalsportFacebook
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ALTENA/NACHRODT ▪ Mit einem zwölftägigen Trainingslager auf Mallorca im März hat sich Frank Jacobs jene Grundlagen fürs Radfahren erarbeitet, die er am kommenden Sonntag abrufen will und muss. Im Triathlon-Park Roth startet der Nachrodter beim „Challenge-Triathlon“ über die Ironman-Distanz und erhofft sich – wie gestern kurz berichtet – im Rahmen der Feuerwehr-WM-Wertung mit mehreren hundert Startern aus aller Welt eine Zeit unter zehn Stunden und einen Platz unter den Top-Fünf der Altersklasse M30.

„Heiß“ auf den zweiten Start in Roth: Frank Jacobs (33).

„Heiß“ auf den zweiten Start in Roth: Frank Jacobs (33).

Der Wettkampf beginnt für den 33-Jährigen um 6.50 Uhr mit 3,8 Kilometern Schwimmen im Main-Donau-Kanal bei Heuberg. „Ich habe vor allem im Freiwasser der Sorpe und der Glörtalsperre trainiert“, berichtete der Altenaer Berufsfeuerwehrmann, der bereits gestern angereist ist, „um alles zu genießen“.

Dann geht‘s für 180 Kilometer aufs Rad – mit etwas unerfreulichen Erinnerungen: „Letztes Jahr hatte ich einen Reifenschaden, nachdem ich auch schon das Schwimmen verpatzt hatte. Das waren so viele Eindrücke am Start, dass ich wohl als Letzter im Wasser war. Das erkärt die Zeit von 10:36 Stunden.“

Zum Abschluss müssen der Regionalliga-Triathlet des RC Lüdenscheid II und Co. dann noch einen Marathon bewältigen. „Im Winter bin ich besonders viel gelaufen, hatte aber Pech mit Erkältungen. Seit April bin ich aber fit, das Training ist entsprechend gut gelaufen. Mit den Vorwettkämpfen etwa über die Mitteldistanz in Bocholt war ich sehr zufrieden“, berichtete der heimische Ausdauersportler, der laut lacht: „Ja, stimmt schon: Triathleten sind nicht ganz normal.“

Heute läuft Frank Jacobs, der ja erst 2006 zum Triathlon-Sport kam und aktuell Altenaer Stadtmeister ist, noch einmal für 30 Minuten, morgen radelt er eine halbe Stunde. Ihn begleiten zur Unterstützung seine Freundin Nicole („Toll, dass sie das trotz des enormen Zeitaufwandes meines Hobbys so mitmacht!“) und Teile seiner Familie. Höhepunkt des mehrtägigen Trips nach Roth ist dann – hoffentlich – das große Feuerwerk am Sonntag, dass der Nachrodter letztes Jahr erschöpft verschlafen hatte...

Seit 2003 ist die WM der „Firefighter“ fester Bestandteil des Challenge Roth. Die Feuerwehrleute nutzen den Triathlon-Park auch als Forum, um den ganzen Samstag über in verschiedensten Leistungsschauen ihre Einsatzstärke zu demonstrieren.

Von Lars Becker

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