Superbanner

Beim Fußball-Westfalenligisten FSV Werdohl ist jetzt wieder einmal Aufbauarbeit gefragt

Fragiles Selbstbewusstsein im Stadion Riesei

    • recommendbutton_count100
    • 0
    • 0

WERDOHL ▪ Dass Fußball mehr ist als die reine Addition individueller Fähigkeiten, ist kein Geheimnis. Ebenso wenig, dass vieles von dem, was auf dem Platz gelingt oder nicht, zum großen Teil eine Sache des Kopfes ist.

Einen negativen Lauf zu stoppen, ist nicht zuletzt deshalb umso schwieriger, je länger er dauert. Entsprechend groß ist nun die Enttäuschung am Riesei nach dem misslungenen Start.

„Die Stimmung vor dem Spiel war nach der guten Vorbereitung super. Die Anspannung war da und auch die Überzeugung, das Spiel zu gewinnen. Wer vor dem Anpfiff einen meiner Spieler angepackt hätte, hätte einen Schlag gekriegt“, erinnert sich FSV-Trainer Uli Sauerborn. Wie fragil diese optimistische Grundstimmung beim Tabellenschlusslicht gewesen ist, zeigte der Gegentreffer in der 33. Minute. „Die Enttäuschung in der Halbzeit war schon so groß, dass man in der Kabine kaum noch was gehört hat“, sagt Sauerborn. „Ich habe mir selbst die Frage gestellt: ‘Musst du jetzt den Clown spielen und ausrasten? Oder ist es besser, das Spiel genau zu analysieren? Das Ausrasten nutzt sich ja auch ab. Ich habe dann versucht, die Sachen in Ruhe rüber zu bringen“, sagt Sauerborn. In der Folge zeigte sein Team dann zwar ein paar positive Ansätze, doch bei weitem nicht das Spiel, das sich der Trainer vorgestellt hat und das die Mannschaft auch in der Lage ist zu spielen. „Ich habe sicher auch meinen Teil dazu beigetragen, indem ich Rattelsberger früh nach vorne beordert habe, um durch lange Bälle zum Erfolg zu kommen“, sagt Sauerborn angesichts der „Brechstange“ als ultima ratio. „Ich denke aber, in einer anderen Ausgangsposition kann man so ein Spiel ruhiger angehen.“

Statt des erhofften Heimsiegs samt Anschluss an die Konkurrenz ist durch die 0:1-Niederlage der Rückstand auf den ersten Nichtabstiegsplatz auf nunmehr acht Punkte angewachsen. „Wir müssen jetzt statt acht aus 15 Spielen eben acht aus 14 Spielen gewinnen, und zwar egal gegen wen. Das ist die Aufgabe“, sagt Sauerborn nüchter. Zunächst einmal wartet auf ihn in dieser Woche jede Menge Aufbauarbeit. „Der Kopf ist nach der Niederlage bei den Spielern und auch beim Trainer relativ leer“, stellt der Übungsleiter fest. Bis Sonntag, wenn die FSV beim ASC Dortmund gastiert, soll das Selbstvertrauen aber wieder aufgetankt sein, um dort mit einer veränderten Startelf dann endlich den negativen Lauf zu stoppen. ▪ von Stefan Herholz

zurück zur Übersicht: Lokalsport

  • BlinkList
  • del.icio.us
  • Folkd
  • Furl
  • Google
  • Linkarena
  • Mister Wong
  • oneview
  • Yahoo MyWeb
  • YiGG
  • Webnews
Diese Seite bookmarken bei...

Regeln fürs Kommentieren:
Bitte bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht.

Kommentare

Anpfiff:Alle Vereine, alle Kader

Unsere Fußballvereine aus dem Märkischen Kreis in der Übersicht.

Elfmeter-Spiel

Die Gelben gegen die Blauen: Einmal stehen Sie im Tor, einmal schießen Sie selbst. Wie treffsicher sind Sie?

Artikel lizenziert durch © come-on
Weitere Lizenzierungen exklusiv über http://www.come-on.de

Neues Passwort zusenden

Bitte geben Sie ihre E-Mail Adresse an, wir senden Ihnen ein neues Passwort zu.

Bitte warten

Es wird etwas gemacht.

  • recommendbutton_count100
Schließen

Druckvorschau

Artikel:

Schließen

Artikel Empfehlen

Empfehlen Sie diesen Artikel Ihren Freunden und Bekannten!

Fehleranzeige ausblenden

Es sind Fehler aufgetreten!

  • Fehlertext

Bitte berichtigen Sie oben aufgeführte Fehler und klicken danach noch einmal auf den Absenden Button.

Fehleranzeige ausblenden

Schwere Fehler sind aufgetreten!

  • Fehlertext

Bitte setzen Sie sich mit der technischen Abteilung in Verbindung.

  • Fehlertext

Achtung!

  • Fehlertext

Nicht alle Aufgaben konnten abgearbeitet werden.

SkyScraper