WERDOHL ▪ Dass Fußball mehr ist als die reine Addition individueller Fähigkeiten, ist kein Geheimnis. Ebenso wenig, dass vieles von dem, was auf dem Platz gelingt oder nicht, zum großen Teil eine Sache des Kopfes ist.

Einen negativen Lauf zu stoppen, ist nicht zuletzt deshalb umso schwieriger, je länger er dauert. Entsprechend groß ist nun die Enttäuschung am Riesei nach dem misslungenen Start.
Statt des erhofften Heimsiegs samt Anschluss an die Konkurrenz ist durch die 0:1-Niederlage der Rückstand auf den ersten Nichtabstiegsplatz auf nunmehr acht Punkte angewachsen. „Wir müssen jetzt statt acht aus 15 Spielen eben acht aus 14 Spielen gewinnen, und zwar egal gegen wen. Das ist die Aufgabe“, sagt Sauerborn nüchter. Zunächst einmal wartet auf ihn in dieser Woche jede Menge Aufbauarbeit. „Der Kopf ist nach der Niederlage bei den Spielern und auch beim Trainer relativ leer“, stellt der Übungsleiter fest. Bis Sonntag, wenn die FSV beim ASC Dortmund gastiert, soll das Selbstvertrauen aber wieder aufgetankt sein, um dort mit einer veränderten Startelf dann endlich den negativen Lauf zu stoppen. ▪ von Stefan Herholz



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