WERDOHL – Mit 32:27 gewann Handball-Landesligist HSV Werdohl/Versetal das Hinspiel bei dem als besonders heimstark bekannten TV Westfalia Halingen. Das Rückspiel am Sonntag am Riesei (Anwurf: 18 Uhr) deshalb automatisch als Pflichtaufgabe abzustempeln, wäre allerdings zu voreilig. „Halingen wird im Gegensatz zum Hinspiel diesmal fast in Bestbesetzung auflaufen. Das wird eine ganz schwere Aufgabe“, ist der HSV-Trainer Kai Henning überzeugt. Von Markus Jentzsch

© Jentzsch
Gegen Halden musste sich die HSV (hier Mario Hurlbrink) mächtig ins Zeug legen, um die Oberhand zu behalten. Halingen wird der Henning-Sieben wahrscheinlich noch mehr abverlangen. –
Handballerische Feinkost erwartet Henning am Sonntagabend nicht unbedingt. Die Spielanlagen des TV lassen vielmehr ein hart umkämpftes Duell erwarten. Als Tabellenelfter mit vier Punkten Vorsprung vor der SGSH II haben die Gäste, die mitten im Abstiegskampf stecken, nichts zu verschenken.
„Halingen wird diesmal fünf Spieler dabei haben, die im Hinspiel fehlten“, weiß Henning. Roman Warland dürfte dabei die namhafteste Verstärkung sein. Seit der Mittelmann wieder ins Spielgeschehen eingreift, hat der TV deutlich an Qualität gewonnen – „selbst wenn er nur kurze Einsätze hat“, sagt Henning. Dennis Bichmann im rechten Rückraum, Pendant zum Rückraumlinken Robert Ammelt, fehlte beim ersten Duell ebenfalls. Deshalb war es relativ einfach, dem stark ersatzgeschwächten TVH mit taktischen Mitteln gegen Ammelt den Schneid abzukaufen. So leicht wird es am Sonntag auf keinen Fall werden. Mit Christoph Gutzeit hat ein alter Bekannter die Verantwortung auf der Bank übernommen. „Er hat eine Menge Erfahrung und weiß, wie man sich im Abstiegskampf behauptet“, rechnet Henning fest damit, dass Halingen beim Meisterschaftskandidaten Werdohl nach „big points“ greifen möchte.
Beide HSV-Torhüter sind angeschlagen
Erschwert wird die Aufgabe, weil beide Torhüter angeschlagen sind. Kämmerer plagt eine Grippe, Otterbach verletzte sich im Training am Finger. „Sollten beide ausfallen, wäre das eine Katastrophe.“ Zudem sind Dralus (Bronchitis), Hurlbrink (Kapselverletzung) und Bluhm (Magen-Darm-Infekt) nicht hundertprozentig fit. „Wir müssen unser Spiel breiter anlegen als zuletzt gegen Halden und kämpfen wie gegen Sundwig, wenn wir gegen Halingen gewinnen wollen“, betont Henning.
HSV: Kämmerer, Otterbach – Scheuermann, de Liello, Bluhm, Hurlbrink, Lohmann, van der Hurk, Blumberg, M. Lakic, J. Lakic, Burzlaff, Scheerer, Dralus



Empfehlen Sie diesen Artikel Ihren Freunden und Bekannten!
Bitte berichtigen Sie oben aufgeführte Fehler und klicken danach noch einmal auf den Absenden Button.
Bitte setzen Sie sich mit der technischen Abteilung in Verbindung.
Nicht alle Aufgaben konnten abgearbeitet werden.