Jan Anders und Noah De Padovaunter den ersten Zehn

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In Lüdenscheid (unser Bild) auf einem Spitzenplatz, in Olpe beim 2. Westfalenendlauf auf Rang elf: Paul-Henry Wieghardt vom AC Lüdenscheid.

Olpe - Zwei „Top ten“-Platzierungen, viele Mittelfeldränge, aber eben keine echten Spitzenplätze gab’s am Wochenende für die sieben heimischen Kartslalom-Piloten, die sich für die Westfalenendläufe qualifiziert hatten, am zweiten Finalrenntag in Olpe.

Eine Woche nach dem völlig verregneten Endrundenauftakt in Harsewinkel, der vielfach irreguläre Bedingungen beschert hatte, waren die Pistenverhältnisse diesmal in Olpe für alle Starter weitgehend identisch. Nach dem Strafzeiten-„Hagel“ von Harsewinkel blieben die Pylonenfehler auf trockener Piste selten, hatten bei vielfach ausgeglichenen Feldern vor allem in den älteren Jahrgangsklassen dafür aber gravierende Auswirkungen auf die Platzierungen.

 In Klasse eins der Acht- und Neunjährigen kosteten sie die möglichen einstelligen Platzierungen der beiden heimischen Nachwuchspiloten. Paul Henry Wieghardt vom AC Lüdenscheid landete schließlich auf Platz elf, mithin vier Plätze vor Michael Schwarzkopf vom Kiersper RC, der nach verpatztem ersten Durchgang aber in Lauf zwei überzeugt hatte. Im Gesamtklassement ist Schwarzkopf vor dem letzten Finallauf am Wochenende in Rüthen auf Rang 14 notiert, Wieghardt auf Platz 16.

 In Klasse zwei vertritt einzig Michel Schwellnus vom AC Lüdenscheid die heimischen Farben, kam freilich auch ohne Strafzeiten nicht für einen Spitzenplatz in Frage, reihte sich schließlich auf Rang 14 unter den 31 Piloten ein und ist damit im Gesamtklassement aktuell 16.

Trotz zweier fehlerfreier und schneller Läufe schaffte in Klasse 3 der Zwölf- und 13-Jährigen Davide De Padova (KRC) nicht den Sprung unter die ersten Zehn auf dem flüssig und schnell gesteckten Kurs, weil am Sonntag die Konkurrenz einfach zu schnell unterwegs war. De Padova wurde Elfter, verteidigte als Neunter aber seinen guten Platz in der Gesamtwertung. Yannick-Louis Bohmann hatte mit sechs Strafsekunden keine Chance auf eine gute Platzierung und wurde 27., bleibt damit insgesamt 30.

 In Klasse vier legte der für den Hagener AC 05 startende Bergstädter Jan Anders zwei fehlerfreie und blitzschnelle Läufe hin, insgesamt blieben 19 Fahrer ohne Strafzeit. Für Anders langte es in Olpe eine Woche nach Rang sechs in Harsewinkel diesmal zu Platz fünf und 20 Punkten fürs Gesamtklassement, in dem er Sechster ist. In Olpe fehlten ganze 85 Hundertstel Sekunden nach zwei Läufen auf den überlegen führenden Tagessieger Daniel Jürgensmeyer.

In der ausgeglichenen Klasse fünf (ganze zwei Hundertstel trennten die drei Erstplatzierten) war auch der Lüdenscheider Noah De Padova (KRC) wieder schnell und fast fehlerfrei unterwegs. Ein kleiner Verbremser im zweiten Lauf aber hatte unterm Strich keine Auswirkungen. Am Ende stand ein guter achter Rang, mit dem er sich auf Platz 14 insgesamt verbesserte. Elina Müller vom ACL steuerte ihr Kart beim zweiten Finalrennen auf Rang 15, schob sich insgesamt auf Platz 24 nach vorne.

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