Altenaer Voltigierer wollen Titel verteidigen

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Jolina Ossenberg-Engels und Timo Gerdes wollen am Wochenende in Herford ihren Titel verteidigen.

Altena - Die Mission lautet Titelverteidigung. Am Samstag und Sonntag finden in Herford die Westfälischen Meisterschaften der Voltigierer statt. Für das Altenaer Top-Duo Jolina Ossenberg-Engels und Timo Gerdes das letzte Turnier vor der Weltmeisterschaft. Sie sind ganz klar die Favoriten auf den Titel. Aber auch die erste Mannschaft des Vereins hat sich für die Meisterschaft qualifiziert und hofft auf eine gute Platzierung.

„Natürlich ist es unser Ziel, den Titel zu verteidigen“, sagt Jolina Ossenberg-Engels. Es wäre das vierte Mal in Folge. Schon im vergangenen Jahr dominierten die Altenaer die Doppel-Konkurrenz deutlich. Dieses Mal gilt ein Sieg allerdings schon als Pflicht. Die Weltranglistenvierten waren zuletzt bestes deutsches Paar beim größten Voltigierturnier der Welt, dem CVIO in Aachen, und stecken mitten in den Vorbereitungen für die Weltmeisterschaft, die in zwei Wochen im französischen Le Mans beginnt. „Wir sind gut drauf und haben noch einmal ordentlich an unserer Kür gefeilt. Für uns ist die Landesmeisterschaft noch einmal ein guter Test unter Wettkampfbedingungen“, erklärt Ossenberg-Engels.

Mit ihrer Romeo-und-Julia-Kür wollen die Burgstädter den Titel holen. Die größte Konkurrenz kommt für die Altenaer aus Metelen. Markus Cohaus und Lena Feldhues standen ebenfalls auf der Longlist für die Weltmeisterschaft und sind somit auch eines der absoluten Topteams in Deutschland. Allerdings ist ihr Spitzenpferd Wizzard derzeit verletzt. Ob er bis zum Wochenende wieder fit ist, die beiden auf einem Ersatzpferd starten oder gar ihre Teilnahme absagen, ist indes noch unklar. „Große Fehler dürfen wir uns nicht erlauben. Die beiden sind wirklich gut“, sagt Timo Gerdes.

Doch die Altenaer zählen nicht nur im Pas de Deux zu den Medaillenhoffnungen des Kreisreiterverbandes. Auch die erste Mannschaft ist gut in Form – auch wenn sie auf keinem Qualifikationsturnier die gesamte Kür zeigte. Denn aufgrund dessen, dass Pferd Dragoner hauptsächlich für das hocherfolgreiche Pas de Deux eingesetzt werden sollte, stieg das Team auf einen neuen vierbeinigen Partner um. Caram kannte aber die schweren Aufgaben eines Teampferds nicht. „Auf einem Qualifikationsturnier haben wir also nur Pflicht geturnt. Da waren wir Vierter. Jetzt haben wir zuhause ordentlich an der Kür gearbeitet – und es klappt eigentlich ganz gut“, erklärt Teammitglied Joana Ossenberg-Engels.

Das neue Pferd meistere seine Aufgabe gut und zeige sich im Training äußerst souverän. „Wir haben ein wirklich gutes Gefühl. Allerdings können wir aufgrund der vielen neuen Teammitglieder nicht die spektakulärsten Blöcke turnen“, so Ossenberg-Engels weiter. Das wolle man aber durch eine perfekte Ausführung wieder ausgleichen. Was am Ende dabei herauskommt, ist unklar, da es in dieser Saison noch keinen direkten Vergleich mit den anderen westfälischen Topteams gegeben hat. Sollte alles rund laufen, könnte ein Platz unter den besten Fünf durchaus möglich sein.

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