Landesligist FSV Werdohl besiegt auch SpVg Hagen 11

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Flink auf den Beinen: Abermals präsentierten sich Philip Fischer (rechts, im Zweikampf mit Hagens Gelb-Rot-Sünder Marco Polo) und die FSV Werdohl in der Defensive sattelfest und im Vorwärtsgang hartnäckig.

Werdohl - Die FSV Werdohl bleibt vorerst im vorderen Drittel der Fußball-Landesliga. Gegen die bis dato punktgleiche SpVg Hagen 11 fuhr die Elf von Trainer Manuel Sander am Sonntag mit 3:0 (1:0) verdient den dritten Sieg im vierten Spiel ein und blieb dabei zum dritten Mal in Folge ohne Gegentor.

Wie schon zuvor bei den 1:0-Erfolgen gegen den SV Attendorn und bei RW Hünsborn entwickelte sich fußballerisch kein allzu spektakuläres Spiel, aber eines, in dem beide Kontrahenten engagiert und solide in der Defensive zu Werke gingen. Das freilich erschwerte den Offensivreihen das Leben. 

Erste kleinere Lebenszeichen vor des Gegners Tor gaben für die FSV Philip Fischer (5., neben den Kasten) und für die Gäste Dimitrios Ropkas von sich, dessen Schuss Markus Grete (7.) abwehrte. Schlucken musste das Werdohler Publikum zudem bei einem Kopfball von Dennis Rattelsberger gegen die Latte des eigenen Gehäuses (22.).

Ansonsten präsentierten sich die Hausherren wie gehabt als fleißige, hartnäckige Einheit und kamen dadurch allmählich zu einem leichten Übergewicht, das in den 1:0-Führungstreffer durch Torjäger-Altmeister Muammer „Bubi“ Topcu mündete (36.). Voraus gegangen war ein schnell ausgeführter Freistoß von Lukas Kessler. 

Die Hagener fanden fortan immer seltener den Vorwärtsgang und wurden in der eigenen Hälfte die Werdohler immer seltener los. Faruk Cakmaks Schuss aus rund 24 Metern zum 2:0 (60.) war ein tückischer für SpVg-Torwart Michael Klose, weil mehrere Akteure beider Teams ihm die Sicht verstellten und er den Ball so erst spät auf sich zukommen sah. 

Die Zwei-Tore-Führung hatte vorentscheidenden Charakter, zudem agierte die FSV in der Schlussviertelstunde in Überzahl. Marco Polo sah nach einer Attacke gegen Cakmak wegen wiederholten Foulspiels die Ampelkarte (75.). So gerieten die Werdohler Saisonpunkte Nummer sieben bis neun nicht mehr ernsthaft in Gefahr. 

Kessler traf mit einem sehenswerten Schuss aus knapp 20 Metern die Latte und stellte in der Nachspielzeit mit dem schönsten Treffer des Nachmittags den 3:0-Endstand her: Der FSV-Kapitän sah, dass Klose weit vor seinem Tor stand und hob die Kugel fast von der Mittellinie aus über den Zerberus hinweg in die Maschen. „Schön. Aber wenn die Tore herausgespielt sind, ist das auch nicht schlecht“, kommentierte Trainer Sander trocken. 

FSV: Grete – Brüll (86. Hegemann), Rattelsberger, Maus, P. Fischer – R. Zekovic, Kroll, Cakmak, Aktan (56. Sarris) – Topcu (70. Maciejewski), Kessler 

SpVg: Klose – Akdeniz, Bucurenciu, Özüsaglam, Demirtas – Schwan, Polo, Tumba (46. Marcel Weiß) – Hajra (76. Vormann), Ropkas, Jacoby (62. Restieri) 

Schiedsrichter: Petereit (Hemer) 

Tore: 1:0 (36.) Topcu, 2:0 (60.) Cakmak, 3:0 (90.+1) Kessler 

Bes. Vorkommnis: Gelb-Rote Karte (75.) gegen Polo wegen wiederholten Foulspiels 

Zuschauer: 90

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