Altenaer Voltigierer starten bei der WM

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Jolina Ossenberg-Engels, Timo Gerdes und Pferd Dragoner haben in den vergangenen Wochen reichlich trainiert und gehen bestens vorbereitet bei der WM an den Start.

Altena - Es ist das größte Turnier ihrer jungen Karriere: Das Altenaer Voltigierduo Jolina Ossenberg-Engels und Timo Gerdes startet bei der Weltmeisterschaft in Le Mans. Während die Gruppen und Einzelvoltigierer ab Freitag schon um Medaillen kämpfen, können sich die jungen Sportler noch in Ruhe an die Atmosphäre gewöhnen. Samstag und Sonntag geht es dann für die Altenaer in den Wettkampfzirkel.

„Es ist einfach unglaublich, dass wir jetzt hier stehen. Bis Aachen hätten wir nie gedacht, dass wir das jemals schaffen – und schon gar nicht dieses Jahr“, freut sich Jolina Ossenberg-Engels. Mit ihrem durchaus überraschenden vierten Platz beim CVIO in der berühmten Aachener Soers ergatterten die Altenaer die Nominierung. Seitdem sind gut vier Wochen vergangenen. 

In dieser Zeit gab es für die Sportler nicht viel außer Arbeit und Training. „Wir haben noch einmal richtig Gas gegeben. Neben den Vorbereitungstagen gab es unzählige Trainingseinheiten in Neuenrade“, berichtet Timo Gerdes.

So stand unter anderem eine Einheit bei einer Tänzerin auf dem Programm. „Sie hat mit uns noch einmal ein wenig an Choreografie und Ausdruck gearbeitet. Das hat uns noch einmal richtig nach vorne gebracht“, freut sich Jolina Ossenberg-Engels. Die Feinabstimmung und die Harmonie seien noch besser geworden. Neue und noch schwerere Übungen wurden nicht eingebaut. „Ich denke, wir sind mit der Kür weit gekommen. Wir setzen eher auf Perfektion und behalten die gewonnene Sicherheit“, erklärt Trainerin Claudia Döller-Ossenberg-Engels.

Neben dem Siegerpaar von Aachen, Stefan Csandel und Theresa Thiel, sind auch die amtierenden Europameister Jasmin Lindner und Lukas Wacher am Start. Ebenso wie die US-Amerikanerinnen Kimberly und Cassidy Palmer. „Die Konkurrenz ist schon extrem stark. Gegen einige sind wir in diesem Jahr noch gar nicht gestartet. Das kann man schlecht einschätzen. Wenn am Ende ein Ergebnis um Platz sechs dabei herauskommt, sind wir mehr als glücklich“, betont Claudia Döller-Ossenberg-Engels. Insgesamt gehen 13 Paare in Le Mans an den Start.

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