DM-Titelträume in der Bergstadt

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Zwei der Lüdenscheider DM-Starter: Olympic-Chefcoach Michael Meyer peilt den Titel bei den Masters an, Aylin Azil feiert ihre Meisterschaftspremiere.

Lüdenscheid - Am Freitagmittag macht sich eine kleine Delegation Lüdenscheider Kampfsportler auf, um bei den Deutschen Taekwondo-Meisterschaften für Masters, Junioren, Jugend und Kadetten im bayrischen Schwabach für Furore zu sorgen.

 Zwei Wochen nach dem eigenen Großturnier um den „Arnsberg-Cup“ erwartet das Quartett aus der Bergstadt von Olympic Taekwondo Lüdenscheid vielfältige und schwierige Aufgaben, was dem Team um Chefcoach und Masters-Starter Michael Meyer aber keineswegs die Zuversicht nimmt.

 „Alle haben ihre Chancen, auch wenn es ein sehr schwieriger Weg wird“, blickt der Stadtsportverbandsvorsitzende auf die Wettkämpfe am Samstag und Sonntag voraus. Er hat für sich selbst in der Masters-Kategorie über 80 Kilogramm, in der er mit Mario Faroß gleich ein Starterduo in gleicher Klasse bildet, ein ganz klares Ziel gesetzt: „Ich will Deutscher Meister werden“, lässt er keine Zweifel an der eigenen Form aufkommen, „bei Mario müssen wir sehen, wieweit er kommen kann, je nachdem, wie stark die Konkurrenz wird.“

Parallel zu den Masters – wie die Seniorenklassen bei den Taekwondo-Kämpfern genannt werden – bestreiten auch die Kadetten ihre Wettbewerbe am Samstag. Und in dieser U 15-Klasse schicken Olympic und Meyer mit Aylin Azil ein großes Talent auf die Matten. In ihrer Klasse bis 55 Kilogramm trifft sie allerdings auf zahlreiche starke Konkurrenten, die eine Prognose schwer machen: „Aylin hat aber toll trainiert, vor allem auch jeden Tag“, sieht Coach Meyer seinen jungen Schützling auf alle Fälle top vorbereitet in die Wettbewerbe starten. „Wenn’s optimal läuft, hat sie auch eine Medaillenchance“, hängt auch viel an den Pool-Listen für die Nationale Meisterschaft in Mittelfranken.

Vierter Starter aus der Bergstadt ist am Sonntag bei den U 21-Junioren Abdellatif Elmach. Der aus Altena stammende Lüdenscheider hatte nach vielversprechenden Ansätzen eine lange Wettkampfpause eingelegt, arbeitet seit geraumer Zeit aber wieder sehr konzentriert an seinem Comeback. „Wir hoffen, dass er in Schwabach schon eine Platzierung erreichen kann, er hat sehr fleißig trainiert“, lobt Michael Meyer Einstellung und Ehrgeiz des Wiedereinsteigers.

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