Turnen (Landesliga)

Riegen aus dem LVG ohne jeden Druck

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Gelassen ins Saisonfinale: Lina Chiduck.

Stadtlohn - Saisonfinale für die Turnerinnen des Westfälischen Turnerbundes: Am Samstag und Sonntag treffen sich die Teams der Ober-, Verbands- und beider Landesligen in Stadtlohn zum dritten und letzten Wettkampf des Jahres 2016. In die Verlängerung, sprich: Relegation, geht es in diesem Jahr ausnahmsweise nur noch für sechs Mannschaften der Landesliga 2.

Die Landesliga-1-Riege des Schalksmühler TV geht am Sonntag ab 10 Uhr ohne jeden Druck in den letzten Wettkampf. Mit 13 Rangpunkten ist der STV aktuell Tabellendritter. Mindestens Rang vier muss es am Ende sein, um die Klasse zu halten. Bei sechs Rangpunkten Vorsprung auf den Tabellenfünften SpVg Heepen ist der STV praktisch gesichert. Deutlich knapper ist es mit Blick nach oben: Spitzenreiter ist Ibbenbüren II (15) vor dem TV Jahn Bad Lippspringe (14). 

„Wir schauen schon nach oben, das ist unser Anspruch“, sagt Trainer Jochen Gerlach und hofft, vielleicht noch einen Platz gutzumachen im Klassement. Über die Sommermonate hat sein Team gut trainiert, gerade jetzt vor dem Wettkampf allerdings mussten Tingni Lu und Claudia Raczek aufgrund von wichtigen Klausuren in der Schule kürzer treten. „Sie werden das aber mit ihrer Erfahrung wettmachen“, sagt Gerlach und freut sich über einen komplett besetzten Kader, der ihm einige Möglichkeiten für kurzfristige Entscheidungen lässt. 

In der Landesliga 2 wartet am Sonntag ab 14 Uhr generell ein extrem spannendes Saisonfinale. Spannend für viele Riegen, nicht aber für den TSV Kierspe. Als Siebter mit vier Rangpunkten ist der direkte Klassenerhalt unerreichbar. Die TSV-Riege wird am 6. November in Dortmund die Relegation turnen müssen. Die Reise nach Stadtlohn ist quasi der letzte Härtetest vor der Relegation. „Ja, wir haben keinen Druck“, sagt Trainerin Britta Hütz, „es geht darum, ein paar Dinge für die Relegation auszuprobieren und Selbstvertrauen zu sammeln.“ 

Das soll mit einer nicht kompletten, aber zumindest halbwegs für die Relegation planbaren Riege geschehen. Das bedeutet: Kristin Hütz, aktuell in Mittelamerika unterwegs, fehlt definitiv sowohl in Stadtlohn als auch in Dortmund. Zum Kader zählen Ronja Werkshage, Dana Hütz, Sofie Waimann, Finja Hertrampf, Sina Hertrampf und Maike Thran. Ausgerechnet die stärkste Vierkämpferin, Ronja Werkshage, plagt sich allerdings noch mit den Folgen einer Bänderverletzung herum und soll in Stadtlohn nur am Stufenbarren und Schwebebalken turnen. Bis Dortmund ist sie wieder an allen vier Geräten eingeplant. In Stadtlohn sind so nur Dana Hütz und Sofie Waimann für einen kompletten Vierkampf vorgesehen. An den übrigen Geräten wird rotiert, wobei Sina Hertrampf noch leichte Knieprobleme hat, ihr Einsatz am Boden deshalb noch fraglich ist.

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