Turnen, Männer-Oberliga

TSV ohne Mühe zum dritten Sieg

Starke Leistung am Boden: André Bienlein.

Duisburg - Der TSV Kierspe hat in der Turn-Oberliga der Männer auch die dritte Hürde der Saison genommen, sie war allerdings nicht sonderlich hoch: Beim TV Wanheimerort, der ohne Dennis Olenik und Kai Zimmermann nur ein absolutes Rumpfteam aufbot, setzten sich die Hütz-Schützlinge 232,35:197,10 durch.

Die Richtung war bereits nach den Übungen am Boden vorgegeben. Mit drei 14er-Wertungen war der TSV hier so stark wie noch nie (Kevin Meisel 14,4, André Bienlein 14,2, Tobias Langwald 14,2) sammelte der Gast hier 42,8 Punkte, die Gastgeber brachten es nach drei Übungen ohne Streichresultat nur auf 35,4 Punkte. 7,4 Punkte Vorsprung - das war es praktisch schon. 

Obwohl André Bienlein und Hendrik Wünsch am Pauschenpferd vom Gerät mussten, bauten die Kiersper ihre Führung an diesem Gerät um 5,4 Punkte aus. Es blieb ein ungleiches Kräftemessen, bei dem den Duisburgern nicht einmal ein Gerätepunkt gegönnt sein sollte. Dafür waren die Gäste aus dem Sauerland, bei den Trainer Uwe Hütz die Turner aus dem Landesliga-Kader mit Ausnahme von Florian Klein am Boden schonte, einfach zu stark an diesem Tag. Auch an den Ringen (38,7) und am Sprung (37,2) war es eine sehr gute Teamausbeute, am Barren sollte der TSV sogar noch ein zweites Mal an diesem Tag die 40-Punkte-Marke knacken (40,1) - hier war André Bienlein stärkste Turner des Gastes (13,95).

Am Reck schließlich feierte Ben Gossow (13,2) noch eine sehr gute Saisonpremiere, dafür patzte hier Kevin Meisel (11,15), was zwar fürs Reck mit 35,3 Punkten die schlechteste Geräteausbeute an diesem Tag bedeutete, aber letztlich keine Rolle mehr spielte. Es war Jammern auf hohem Niveau - die 35-Punkte-Marke knackten die Gastgeber überhaupt nur an zwei Geräten. Und so war Trainer Uwe Hütz richtig zufrieden. "Es ist vielleicht nicht ganz so streng gewertet worden, aber 232,35 Punkte sind natürlich schon ein Wort", stellte Hütz fest und freut sich nun nach der Herbstferienpause auf die zweite Saisonhälfte, in der dann ab Ende Oktober die drei entscheidenden Wettkämpfe gegen Bochum/Witten II, Isselhorst und Stadtlohn warten werden. 

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