Florent Zejnullahu als neuer „Leitwolf“

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Küntrops Cheftrainer Giuseppe Lategano (hintere Reihe, rechts) begrüßte zum Trainingsauftakt sechs der sieben Neuzugänge. Lediglich der verletzte Jona Kehl fehlte.

Küntrop - Nein, ein lockerer Aufgalopp war es beim Arnsberger Fußball-A-Kreisligisten SSV Küntrop am Sonntag definitiv nicht. Während Trainer Giuseppe Lategano im Azzurri-blauen Outfit akribisch Hütchen und Stangen auf dem Kunstgrün an der Dinneike für koordinative Übungen platzierte, waren seine Schützlinge bei hochsommerlichen Temperaturen bereits eine Dreiviertelstunde in Laufschuhen rund um Küntrop unterwegs. Letztlich sollte es ein knackiger Auftakt sein, der mächtig Körner gekostet haben dürfte.

„Wir wollen uns in dieser Saison spielerisch und tabellarisch verbessern. Und dafür müssen wir auch was tun“, meinte „Jupp“ Lategano, der zur ersten Einheit 21 Akteure begrüßte und mit einem Aufgebot von 23 Mann die Vorbereitung absolvieren wird. „In den nächsten Wochen kann nun jeder Gas geben und sich zeigen“, so Lategano, der mit einem 18er-Kader in die Saison gehen will. Wer es „oben“ zunächst nicht schafft, soll sich in der in die B-Liga aufgestiegenen Reserve für höhere Aufgaben empfehlen.

Im Vergleich zur Vorsaison, in der der SSV als Neunter über die Ziellinie kam, wurde das Aufgebot qualitativ und quantitativ aufgewertet. Abgänge gab es keine, Zugänge dafür gleich deren sieben. Vom A-Ligisten VfB Altena wurden mit Florent Zejnullahu und Jona Kehl zwei Abwehrrecken gelockt, von RW Mellen fand Gökhan Yalcin schon vor Monaten den Weg zum SSV. Außerdem rücken die Eigengewächse Matthäus Teckhaus, Karsten Schloßer sowie die zuletzt inaktiven Jan Wagner und Florian Schmidt ins Aufgebot.

Von den „Neuen“ soll Allrounder Florent Zejnullahu eine Führungsrolle im defensiven Mittelfeld übernehmen. „Von Florent verspreche ich mir sehr viel. Er soll mit seiner Erfahrung ein Leitwolf in dieser Mannschaft werden“, betont Lategano.

Zu den Favoriten des Arnsberger Kreisoberhauses zählt der SSV-Trainer den Vizemeister TuS Müschede, die SG Grevenstein/Hellefeld-Altenhellefeld und den FC BW Gierskämpen.

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