Für den TTC Altena ist nichts drin beim Spitzenreiter

Wilfried Lieck machte in Jülich ein gutes Spiel gegen Anton Adler, brachte sich aber selbst um einen möglichen Erfolg. Der Altmeister führte mit 11:8 und 8:4, hatte letztendlich aber mit 14:16, 1:11, 11:9, 6:11 das Nachsehen.
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Wilfried Lieck machte in Jülich ein gutes Spiel gegen Anton Adler, brachte sich aber selbst um einen möglichen Erfolg. Der Altmeister führte mit 11:8 und 8:4, hatte letztendlich aber mit 14:16, 1:11, 11:9, 6:11 das Nachsehen.

Jülich -  An das Hinspielergebnis (8:8) kam der TTC Altena beim TTC indeland Jülich bei weitem nicht heran. Mit 2:9 mussten sich die Burgstädter beim Spitzenreiter der 2. Tischtennis-Bundesliga vor einer starken Kulisse von 150 Zuschauern klar geschlagen geben. Beide Mannschaften traten nicht in Bestbesetzung an, bei den Gästen wogen die Ausfälle letztendlich aber schwerer.

Neben dem an der Schulter verletzten Florian Buch fiel kurzfristig auch noch Sascha Nimtz aus, der aufgrund einer Erkältung vom Arzt am Freitag ein Sportverbot erteilt bekommen hatte. Die Herzogstädter verzichteten auf ihren niederländischen Topspieler Trinko Keen und setzten den reaktivierten Routinier Adel Massaad nur im Doppel ein.

Bereits zum Auftakt vergaben die Altenaer die gute Chance auf ein besseres Ergebnis. Lieck/Schöllhammer konnten beim 0:3 gegen Pysar/Walther erwartungsgemäß nichts ausrichten, doch sowohl das neuformierte Duo Karakulak/Makowski gegen Jean/Mühlbach, als auch Ozawa/Gabrovski gegen Massaad/Servaty retteten sich durch den jeweils gewonnenen vierten Satz in den Entscheidungsdurchgang. Dort aber hatten die Gastgeber dann klar die Nase vorn. Zumindest Karakulak/Makowski hätten es aber gar nicht so weit kommen lassen müssen, hätten sie den zweiten Satz nach einer 8:4-Führung nicht noch 9:11 verloren.

Nach nur zweieinhalb Stunden alles vorbei

In den Einzeln ging es recht zügig weiter. Karakulak gegen Jean, Makowski gegen Pysar und Ersatzmann Schöllhammer gegen Servaty blieben ohne Satzgewinn. Ozawa kämpfte sich zum 19:17 im ersten Satz gegen Mühlbach, machte es danach auch beim 11:9 spannend, ehe Mühlbachs Gegenwehr gebrochen war und der Japaner mit 11:4 den ersten Punktgewinn für die Burgstädter einfuhr. Gabrovski knüpfte an seine zuletzt starken Einzelleistungen an und zwang Walther nach einem 1:2-Satzrückstand noch mit 16:14, 11:6 in die Knie, umgekehrt lief es bei Wilfried Lieck. Gegen Adler verlor der Altmeister nach 11:8 den zweiten Durchgang nach mehreren vergebenen Satzbällen denkbar unglücklich (14:16) und den dritten Satz überaus klar (1:11), kämpfte sich dann aber mit 11:9 wieder zurück ins Spiel. Im Entscheidungsdurchgang lag Lieck schon mit 1:6 hinten, verkürzte nochmals auf 6:8, ehe Adler drei Punkte in Folge zum 11:6 gelangen.

Danach ging es wieder ganz schnell. Ozawa baute gegen Jean von Satz zu Satz immer mehr ab, im dritten Abschnitt drohte beim 0:10 sogar die Höchststrafe, ehe dem Japaner doch noch zwei Punkte gelangen. Mit Blick auf die ohnehin nicht mehr aufzuhaltende Gesamtniederlage war dann bei Karakulak trotz eines 11:3 im ersten Satz gegen Mühlbach die Luft raus. Nach nur zweieinhalb Stunden war die Partie somit entschieden.

Britta Kaufmann

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