Tennis-Verbandsliga

LTV 99: Heimpremiere ohne Punkte

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Trotz Verletzung Sieger im Einzel und Doppel: Kevin Noordermeer.

Lüdenscheid - Es war der Tag der Heimpremiere, aber es war nicht der Tag des Lüdenscheider TV von 1899: 3:6 unterlag das Team vom Stadtpark am Sonntag in der Tennis-Verbandsliga dem TC Grävingholz und muss sich nun auf der Saison-Zielgerade doch noch mit dem Thema Abstiegskampf beschäftigen.

Als die erste Einzelrunde gespielt war, war die Richtung praktisch vorgegeben. 3:0 hieß es da für den Gast aus Dortmund. Im Schnelldurchgang hatte sich Yannick Quaedvlieg dem stark aufspielenden Fabian Kellner geschlagen geben müssen. Florian Wallmeier nährte mit einer 3:0-Führung im zweiten Satz gegen Moritz Ritter die Hoffnungen auf Zählbares – dann aber knickte er ein, bekam Schüttelfrost und unterlag 3:6, 3:6. Und auch Dino Jablonski spielte nicht sein bestes Tennis und musste sich mit Oliver Schrinner einem ebenfalls sehr erfahrenen Spieler in zwei umkämpften Sätzen beugen. 

0:3 – das sah nicht gut aus. Im zweiten Einzeldurchgang fuhr zwar Kaspar Volz an Position fünf einen glatten Zwei-Satz-Sieg ein, doch ansonsten blieb es schwierig: Ludger Fastabend (3) spielte gegen Maximilian Grundmann einen richtig guten ersten Satz, den er aber im Tiebreak abgab. Mit diesem Rückenwind entschied der Ex-LTVer beim TC Grävingholz auch den zweiten Satz – nun deutlich 6:2 – für sich. Ein bisschen Resthoffnung fürs Doppel rettete im Spitzeneinzel Kevin Noordermeer: 5:1 führte er, als er sich gegen den Griechen Ioannis Papounidis verletzte und 5:7, 0:3 ins Hintertreffen geriet. Behandelt mit einer Schmerzsalbe fing sich der Niederländer indes und gewann noch in drei Sätzen. 

Das 2:4 nach den Einzeln war indes eine zu hohe Hypothek: Der LTV 99 musste pokern und beorderte Dino Jablonski und Ludger Fast-abend ins erste Doppel: Ohne den gewünschten Erfolg – trotz starker Leistung und einem knappen zweiten Durchgang unterlagen die beiden gegen Papounidis/Kellner 1:6 und 4:6. Die beiden anderen Doppel gingen in den Match-Tiebreak: Die Kombination Noordermeer/Quaedvlieg gewann diesen dann auch deutlich 10:1, Kaspar Volz und Florian Wallmeier dagegen mussten sich Lehe/Ritter nach einem 6:6-Zwischenstand im dritten Durchgang unglücklich 6:10 beugen. So war das 3:6 besiegelt. 

Die Ergebnisse: Kevin Noordermeer – Ioannis Papounidis 5:7, 7:6, 6:4; Dino Jablonski – Oliver Schrinner 3:6, 5:7; Ludger Fastabend – Maximilian Grundmann 6:7, 2:6; Yannick Quaedvlieg – Fabian Kellner 3:6, 0:6; Kaspar Volz – Martin Lehe 6:2, 6:4; Florian Wallmeier – Moritz Ritter 3:6, 3:6; Jablonski/Fastabend – Papounidis/Kellner 1:6, 4:6; Noordermeer/Quaedvlieg – Schrinner/Kellner 6:3, 2:6; 10:1; Volz/Wallmeier – Lehe/Ritter 6:2, 0:6, 6:10

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