Tennis-Verbandsliga

Mit Debütant Alfons und Schiepek

+
Kommt aus Österreich: Sascha Schiepek.

Lüdenscheid - Zwei Wochen nach dem Auftaktsieg in Wiedenbrück wartet auf den Lüdenscheider TV von 1899 in der Tennis-Verbandsliga die zweite Aufgabe der Saison – und zwar nur elf Kilometer von Wiedenbrück entfernt beim Gütersloher TC Rot-Weiß (Sonntag, 10 Uhr).

Es ist also wieder eine weite Anreise für die Bergstädter, und es ist wieder eine knifflige Aufgabe. In Wiedenbrück profitierte der LTV 99 davon, dass beide Serben des Gastgebers fehlten. Und nun in Gütersloh? Tritt zumindest der LTV 99 noch eine Ecke besser aufgestellt an als bei der Saisonpremiere. 

„Wir wollen alles daran setzen, mit einem Sieg den Grundstein dafür zu legen, dass unser Heimspiel am 12. Juni gegen Parkhaus Wanne-Eickel ein Endspiel um den Gruppensieg wird“, sagt Dino Jablonski, „leicht wird das aber nicht. Das Spiel in Gütersloh ist völlig offen.“ Die Rot-Weißen unterlagen vor zwei Wochen im Topspiel in Wanne-Eickel 4:5 – unglücklich auch deshalb, weil das Team aus Gütersloh im Ruhrpott ohne College-Spieler Gereon Heitmann, zudem ohne Pascal Heitmar hatte antreten müssen. Der LTV 99 muss nun damit rechnen, dass Heitmann aus den USA zurück und auch Pascal Heitmar wieder an Bord ist. Beides würde eine ohnehin schwierige Aufgabe noch ein wenig schwieriger machen. 

Viele Optionen für die Doppel

Die Lüdenscheider haben derweil keinen Grund zur Klage. Der Auftaktsieg in Wiedenbrück hat ihnen früh den Druck genommen, personell sieht es zudem sehr gut aus am Sonntag. Kevin Noordermeer kommt aus den Niederlanden und bringt zudem auch noch Luuk Alfons mit: Der mit viel Vorschusslorbeeren bedachte 18-Jährige soll am Sonntag sein Debüt für das Stadtpark-Team feiern. Ersetzt Alfons dabei Yannick Quaedvlieg, so ergibt sich auch an den hinteren Positionen eine Änderung: Hinter Noordermeer, Jablonski, Alfons und Ludger Fastabend wird an Position fünf Sascha Schiepek aufschlagen, der für dieses Match extra von seinem Studienort in Österreich aus anreist. Komplettiert wird das Team von Lennart Fastabend – als Ersatz steht auch Kaspar Volz zur Verfügung, falls ein Akteur kurzfristig ausfallen sollte. 

„Die Partie ist an allen Positionen absolut offen“, sagt Jablonski und ist gespannt, was der Sonntag bringt, „natürlich kann es in so einer Konstellation auch ein 5:1 nach den Einzeln geben, und dann steht man da und wundert sich. Aber ich denke schon, dass dieses Spiel erst in den Doppeln entschieden wird, es also 3:3 oder 4:2 für eines der beiden Teams nach den Einzeln stehen wird.“ 

Eine Entscheidung in den Doppeln wäre für den LTV 99 nicht die schlechteste Option: Durch den Alfons-Einsatz hat das Team nun ein eingespieltes und starkes niederländisches Spitzendoppel und könnte hinten beliebig variieren. Und so fährt die Zuversicht mit am Sonntagmorgen auf den 120 Kilometern bis nach Ostwestfalen.

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.
Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare