Tennis-Verbandsliga

Letztes Heimspiel für den LTV von 1899

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Mit dem LTV 99 am Sonntag gegen Arminia Gütersloh: Kaspar Volz.

Lüdenscheid - Es ist das letzte Heimspiel, und es geht noch darum, bestehende Zweifel am Klassenerhalt auszuräumen. Der LTV 99 erwartet am Sonntag um 10 Uhr in der Tennis-Verbandsliga den SV Arminia Gütersloh.

Auf den ersten Blick steckt der Lüdenscheider TV von 1899 nach drei Niederlagen in vier Saisonspielen in der Tennis-Verbandsliga mitten im Abstiegskampf. Allerdings nur auf den ersten Blick. „Wir werden nicht absteigen“, sagt Kapitän Dino Jablonski im Brustton der Überzeugung. 

Tatsächlich ist es eher unwahrscheinlich, dass der LTV 99 auf der Zielgeraden der Saison noch vom drittletzten Platz verdrängt wird. Der Tabellenvorletzte Wiedenbrück – das Team, gegen den der LTV 99 den bisher einzigen Sieg feierte – spielt noch gegen das Topduo der Liga und hat gegenüber den Lüdenscheidern den schlechteren direkten Vergleich. Die Bergstädter dagegen reisen am 26. Juni zum Saisonfinale zum Schlusslicht nach Sundern. Und auch vorher ist noch ein Sieg eingeplant: im letzten Heimspiel am Sonntag ab 10 Uhr gegen den SV Arminia Gütersloh.

Die Ostwestfalen sind dabei ein gänzlich unbeschriebenes Blatt für den LTV 99. An der Spitze spielt der Niederländer Bart van den Berg, dahinter der Slowake Miroslav Kleman. „Ich kenne keinen Spieler davon“, sagt Jablonski, „die Gütersloher haben gegen die drei schwächeren Teams gewonnen. Und wenn wir komplett gespielt hätten, hätten wir noch kein Spiel verlieren müssen. Wir müssen da keine Angst haben.“ 

Mit Noordermeer und Alfons, ohne Schiepek

Vor allem deshalb nicht, weil der LTV 99 fast in bester Aufstellung spielt. Kevin Noordermeer und Luuk Alfons reisen aus den Niederlanden an, dazu werden Dino Jablonski, Ludger Fastabend, Lennart Fastabend und Kaspar Volz (Foto) für die Gastgeber auf den Platz gehen. Viel mehr geht nicht aus Sicht des Stadtpark-Teams. Ein Einsatz von Sascha Schiepek würde die Mannschaft noch ein bisschen aufwerten, Schiepek allerdings reist erst zum letzten Saisonspiel nach Sundern noch einmal aus Österreich an. Gegen die Arminia am Sonntag – da sollen auch ohne ihn die Punkte eingefahren werden. 

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