Hinten muss sich der Gast strecken

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Als gestandener Westfalenligaakteur soll Kevin Noordermeer gleich zum LTV-Auftakt in Wiedenbrück punkten.

Lüdenscheid - Eine Woche nach der Konkurrenz in der Verbandsliga-Staffel 36 startet auch der Lüdenscheider TV von 1899 in die Tennis-Saison. In ihrem ersten Saisonspiel treten die Spieler vom Stadtpark am Sonntag um 10 Uhr beim TC Emspark Wiedenbrück an.

Die Ostwestfalen sind nach einem 8:1-Sieg zum Start gegen Sundern aktuell der Spitzenreiter der Liga. Bangemachen gilt indes nicht für die Bergstädter, im Gegenteil. Vor dem Start hatte Kapitän Dino Jablonski gerade Wiedenbrück und Sundern als die Gegner ausgemacht, die es zu schlagen gilt auf dem Weg zum Saisonziel Klassenerhalt. „Sie haben zwar 8:1 gewonnen, allerdings gegen das wahrscheinlich schwächste Team der Liga“, sagt Jablonski, sieht aber nach dem ersten Spieltag gleichwohl ein Team wie Grävingholz doch als etwas schwächer an als die Emspark-Truppe.

Die trat zum Start vorne immerhin mit zwei Ausländern an, den beiden Serben Goran Markovic und Ognjen Trejgut. Beide gewannen ihre Auftaktmatches klar. Trotzdem hofft der LTV 99 gerade an den ersten beiden Positionen durch Kevin Noordermeer und Dino Jablonski zu Zählbarem zu kommen, denn vorne ist das Team vom Stadtpark mit den gestandenen Westfalenliga-Spielern beim Neuaufbau eigentlich auch sehr gut besetzt. An den hinteren Positionen werden sich die Lüdenscheider mit einem Blick auf die LK-Einstufungen schon eher strecken dürfen. „Allerdings sind unsere Youngster besser als ihre LK“, sagt Jablonski und hofft auf den einen oder anderen Einzelsieg, der eine gute Ausgangsposition für die Doppel schaffen sollte.

Schiepek und Alfons fehlen

Neuzugang Luuk Alfons aus den Niederlanden steht am ersten Wochenende noch nicht zur Verfügung, ebenso wenig Sascha Schiepek. So wird die Position drei Ludger Fastabend besetzen, dahinter kommen in den Einzeln Yannick Quaedvlieg aus den Niederlanden, Lennart Fastabend und Kaspar Volz zum Einsatz. Für einen Einsatz im Doppel reist zudem Florian Wallmeier mit nach Wiederbrück. Wie die Doppel aufgestellt werden, hängt vom Ausgang der Einzel ab. Sollte der LTV 99 vier Einzelpunkte sammeln, so dürfte ein Westfalenliga-Doppel Noordermeer/Jablonski sicher den einen noch fehlenden Punkt holen. Bei einem 3:3 oder 2:4 würde es gewiss durchaus kniffliger.

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