Tennis-Verbandsliga

LTV 99 nutzt die Gunst der Stunde

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Glatter Zwei-Satz-Sieg an Position drei für den LTV 99 zum Saisonstart: Ludger Fastabend spielte ein starkes Match.

Wiedenbrück - Es war der perfekte Start in die Sommersaison 2016: Beim TC Emspark Wiedenbrück setzte sich der Lüdenscheider TV von 1899 am Sonntag 6:3 durch und schubste den Auftakt-Spitzenreiter der Verbandsliga-Gruppe 36 vom Platz an der Sonne.

„Für uns war das direkt ein ganz wichtiger Schritt in Richtung Klassenerhalt“, bilanzierte Kapitän Dino Jablonski nach dem glatten Coup in Ostwestfalen. Einem Sieg freilich, der durch die personellen Rahmenbedingungen vor allem auf Seiten der Gastgeber begünstigt war: Anders als beim 8:1 zum Start gegen Sundern fehlten am 2. Spieltag beim TC Emspark die Serben Goran Markovic und Ognjen Trejgut, die beide auf Turnieren im Einsatz waren. Ohne das Serben-Duo war das Wiedenbrücker Team ein sehr dankbarer Gegner für die Bergstädter. 

„Sonst wäre es sicherlich 4:5 oder 5:4 ausgegangen, auf jeden Fall ganz knapp geworden“, stellte Jablonski nach einem Match fest, bei dem die Spannung eher ein rares Gut war. Vorne hatten weder Kevin Noordermeer (gegen Hoffrichter) noch Dino Jablonski (gegen Tamm) ernsthafte Probleme, siegten ebenso glatt in zwei Sätzen wie Ludger Fastabend, der an Position drei seiner Favoritenstellung gegen Stefan Sturm beim 6:2, 6:1 ebenfalls gerecht wurde. 

Der Pechvogel des Tages war Yannick Quaedvlieg: Er erkämpfte sich hart und mühsam im Tie-Break gegen Tim Buschmann den ersten Durchgang. Danach allerdings ging beim Niederländer nichts mehr – mit Blasen an den Händen reichte es nicht einmal mehr für einen Punkt, ging die Partie glatt verloren. Ein 4:2 nach den Einzeln hatte der LTV 99 nach dem knappen, aber verdienten Sieg von Kaspar Volz an Position sechs gegen Stefan Linke indes sicher. So fiel auch die zweite Einzelniederlage von Lennart Fastabend (knapp in zwei Sätzen gegen Mangel) nicht ins Gewicht. 

Nun drucklos zum Titelaspiranten Gütersloher TC Rot-Weiß

Im Doppel machte der Gast das erste Doppel stark – und Noordermeer/Jablonski lösten ihre Aufgabe nach einem knapperen ersten Satz letztlich auch sicher. Dazu kam durch die Youngster Ludger Fastabend und Kaspar Volz sogar noch ein zweiter Dopppelpunkt zum 6:3-Endstand. Lennart Fastabend und der für Quaedvlieg ins Doppel gerutschte Florian Wallmeier schlugen sich zwar ordentlich, gaben ihr Match aber knapp ab. 

Die Stimmung war gleichwohl bestens: Nach dem Sieg in Wiedenbrück geht es nun drucklos ins Match gegen den Titelmitfavoriten Gütersloher TC Rot-Weiß (22. Mai) – sollte dort eine Überraschung gelingen, so könnte vielleicht sogar noch ein Aufstiegsendspiel gegen den TC Parkhaus Wanne-Eickel am Stadtpark warten. Schöne Aussichten. 

Die Ergebnisse: Stefan Hoffrichter – Kevin Noordermeer 0:6, 1:6; Andreas Tamm – Dino Jablonski 1:6, 2:6; Stefan Sturm – Ludger Fastabend 2:6, 1:6; Tim Buschmann – Yannick Quaedvlieg 6:7, 6:0, 6:0; Fabian Mangel – Lennart Fastabend 6:4, 6:3; Stefan Linke – Kaspar Volz 4:6, 6:7; Hoffrichter/Buschmann – Noordermeer/Jablonski 5:7, 2:6; Sturm/Mangel – Lu. Fastabend/Volz 0:6, 2:6 Tamm/Linke – Le. Fastabend/Florian Wallmeier 6:4, 7:6

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