Tennis-Verbandsliga

LTV 99 unterliegt im Rekordtempo

+
Einziger Einzelpunkt für den LTV 99: Ludger Fastabend.

Lüdenscheid - Das Mittagessen stand am Sonntag schon um 14 Uhr für beide Mannschaften auf dem Tisch, da war die Verbandsliga-Partie zwischen dem Lüdenscheider TV von 1899 und dem Tabellenführer TC Parkhaus Wanne-Eickel bereits beendet. Kurz und schmerzlos siegte der Favorit aus dem Ruhrpott gegen das LTV-Rumpfteam, das ohne seine drei Niederländer angetreten war, 7:2.

„Vielleicht hätten wir in Bestbesetzung sogar eine Chance gehabt“, sagte Kapitän Dino Jablonski nachher. Die Gäste hatten auch nur einen ihrer drei Schweden mitgebracht. Der allerdings war eine Klasse für sich, besiegte Dino Jablonski 6:1 und 6:0. Und sonst? Wurde Tennis gespielt, aber nicht so viel. An Position zwei war Ludger Fastabend mit einer Zerrung auf den Platz gegangen, um zumindest ein paar Ballwechsel zu spielen. Als er gegen Niklas Karcz das erste Spiel gewonnen hatte, gab indes sein Gegner auf, der auch verletzt in die Partie gegangen war. 

Es sollte der einzige Einzelpunkt der Gastgeber an diesem Tag bleiben. Lennart Fastabend schlug sich gegen Bastian Beckmann ebenso ordentlich wie Kaspar Volz gegen Philipp Sibbel und Florian Wallmeier gegen Jan Sibbel. Das Trio unterlag am Ende aber doch glatt in zwei Durchgängen. Einen Satz gewann Sebastian Schlieck an Position sechs gegen Andreas Vogt (6:4), doch Schlieck war auch nicht richtig fit, musste beim 0:2-Rückstand im zweiten Durchgang aufgeben. Somit stand es 1:5 nach dem Einzeln. Und da das Fell des Bären verteilt war, ging man schnell zum gemeinsamen Abschlussessen über – die Doppel verteilte man vorher noch kampflos 2:1 für den designierten Meister, was einen 2:7-Endstand bedeutete. 

Der LTV 99 setzt nun nach einem Sieg und drei Niederlagen alle Hoffnungen in die letzten beiden Saisonspiele: Am nächsten Sonntag wird Arminia Gütersloh am Stadtpark zu Gast sein, danach geht es zum punktlosen Tabellenletzten nach Sundern. Mit zwei Siegen wollen die Bergstädter alle Abstiegssorgen vertreiben und sich einen sicheren Mittelplatz sichern – und deshalb werden in diesen Spielen auch Kevin Noordermeer und Luuk Alfons wieder dabei sein. 

Die Ergebnisse: Dino Jablonski – Patrik Rosenholm 1:6, 0:6; Ludger Fastabend – Niklas Karcz 1:0, Aufgabe Karcz; Lennart Fastabend – Bastian Beckmann 2:6, 4:6; Kaspar Volz – Philipp Sibbel 1:6, 3:6; Florian Wallmeier – Jan Sibbel 4:6, 2:6; Sebastian Schlieck – Andreas Vogt 6:4, 0:2, Aufgabe Schlieck; Doppel kampflos 1:2

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.
Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare