Heimpremiere am Stadtpark

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Im vergangenen Jahr noch Teamkollegen, nun möglicherweise im direkten Duell gegeneinander gefordert: Ludger Fastabend vom LTV 99 (links) und Maximilian Grundmann, der inzwischen für den TC Grävingholz spielt.

Lüdenscheid - Es ist eine in der Tat sehr späte Heimpremiere: Am Sonntagvormittag ab 10 Uhr empfängt der Lüdenscheider TV von 1899 in der Tennis-Verbandsliga auf der Anlage im Schatten des Mercure-Hotels den TC Grävingholz.

Es ist bereits der 4. Spieltag – zum Start hatte der LTV 99 spielfrei gehabt, danach in Wiedenbrück und Gütersloh zwei Auswärtsspiele. So läuft die Saison seit dem 1. Mai, doch erst am 5. Juni dürfen die Cracks vom Stadtpark auf ihrer Anlage spielen. „Die Plätze sind in diesem Jahr richtig gut“, sagt Kapitän Dino Jablonski – trotz der starken Regenfälle in dieser Woche steht so einem guten Heimauftakt zumindest von dieser Seite nichts im Weg. Sportlich dagegen verspricht die Aufgabe gegen das Team aus Dortmund knifflig zu werden.

Heimsieg gegen Wiedenbrück lässt aufhorchen

Mit dem Heimsieg gegen Wiedenbrück hat der TCG aufhorchen lassen und nach zunächst zwei Niederlagen die Weichen auf Klassenerhalt gestellt. Mit dem Griechen Ioannis Papounidis an der Spitze hat das Team gegen Wiedenbrück 6:3 gewonnen, obwohl bei den Ostwestfalen beide Serben an Bord waren. Quervergleich: Der LTV 99 hatte in Wiedenbrück ebenfalls 6:3 gewonnen – allerdings waren da bei den Gastgebern die beiden Serben nicht dabei gewesen. „Es dürfte ein ähnlich enges Match werden wie in Gütersloh“, sagt Jablonski, „die Gütersloher sind zwar sicher noch eine Ecke stärker einzuschätzen – allerdings sind wir auch nicht so stark aufgestellt wie vor zwei Wochen.“ Konkret bedeutet dies für den LTV 99, dass der 17-jährige Niederländer Luuk Alfons, der vor zwei Wochen ein so furioses Debüt für den LTV 99 feierte, bei den Landesmeisterschaften in Holland gebunden ist. Und auch Sascha Schiepek ist diesmal nicht dabei.

So sieht die Aufstellung ähnlich aus wie beim Auftakterfolg in Wiedenbrück: Hinter Kevin Noordermeer und Dino Jablonski rückt Ludger Fastabend an die Position drei vor. Yannick Quaedvlieg wird Luuk Alfons ersetzen. An Position fünf und sechs sind Kaspar Volz und Florian Wallmeier eingeplant – Lennart Fastabend dagegen pausiert diesmal. So könnte es die Konstellation so wollen, dass es an Position drei zu einem interessanten Vergleich kommt – hier könnte Ludger Fast-abend auf seinen langjährigen Altersklassen-Weggefährten Maximilian Grundmann treffen. Grundmann spielte in der vergangenen Saison für den LTV 99 in der Verbandsliga, hat den Klub aber wieder verlassen, um in seiner Dortmunder Heimatstadt anzuheuern. Für Grundmann steht eine starke 2:1-Bilanz aus den ersten drei Einzeln der Saison zu Buche.

„Wenn wir gewinnen sollten, hätten wir sogar nächste Woche gegen Parkhaus Wanne-Eickel noch ein richtiges Endspiel“, sagt Jablonski, „aber wenn Parkhaus voll aufstellt, wird es gegen diesen Gegner schon extrem schwer.“ Und bevor es gegen das Team aus Wanne-Eickel geht, steht erst einmal eine andere Aufgabe für den LTV 99 zur Lösung an.

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