Kartsport: Technischer Defekt stoppt starke Ghostbusters

Erst ein Defekt stoppte das Halveraner Ghostbusters-Kartteam um Dietmar Sorge (hinten) beim „Super Race Weekend“ im tschechischen Cheb.

Halver - Zum „Super Race Weekend“ der GTC waren die Halveraner „Ghostbusters“ am vergangenen Wochenende nach Cheb gereist. Am Ende zeigten sich heimischen Kartsportler trotz eines bitteren Defektes zufrieden.

Die Fahrzeit in der Kart-Langstreckenmeisterschaft in Tschechien war in ein 3-, ein 6- und ein 9-Stunden-Rennen aufgeteilt. Im freien Training am Freitag wusste niemand der Halveraner so recht, wo man stand und ob der Speed für die einzelnen Rennen reichen sollte.

Am Samstag wurde es dann ernst: Das erste Rennen sollten die beiden „Leichtgewichte“ im Team, Niklas Bauckhage und Dennis Knöbel, bestreiten. Knöbel, der bereits am Freitag einen hervorragenden Eindruck hinterlassen hatte, war für den Start vorgesehen und sollte nach ca. 60 Minuten das Gefährt an Bauckhage übergeben. In der Rennausschreibung waren insgesamt drei Fahrerwechsel vorgeschrieben, so dass jeder der beiden zwei Turns fahren musste. Alle Wechsel sowie der Tankstopp verliefen fehlerfrei, und am Ende und am Ende stand mit Platz elf das beste GTC-Ergebnis der Ghostbusters auf dem Monitor sowie zusätzlich Platz drei in der Trophy.

Regenspezialist Semih Sorge

Im zweiten Rennen sollte neben den beiden Fahrern aus dem ersten Rennen eigentlich Derian Celik als dritter Fahrer zum Einsatz kommen. Aufgrund der Wetterverhältnisse und der nassen Strecke griff Teamchef Dietmar Sorge aber auf den erst für Sonntag vorgesehenen Regenspezialisten Semih Sorge zurück. Erneut fuhr Dennis Knöbel den Start und lieferte wieder einen guten Job ab. Nach rund 60 Minuten übernahm Derian Celik, der nahtlos an diese Leistung anknüpfte und das Kart nach einer weiteren Stunde an Semih Sorge übergab. Sorge hatte die schlechtesten Wetterverhältnisse erwischt, während seines Turns regnete es zum Teil sintflutartig, dennoch blieb der Halveraner ohne Fehler. Erneut Dennis Knöbel, dann Derian Celik und schließlich Schlussfahrer Niklas Bauckhage – das war die weitere Reihenfolge. Das Rennen verlief weiter ohne Fehler auf der Strecke und in der Box, so dass am Ende ein starker 13. Platz in der Gesamtwertung und Rang fünf in der Trophy heraussprangen.

Am Sonntag ging es dann früh in die letzten drei Stunden. Voller Hoffnung auf einen Podiumsplatz in der Trophy, wollten die Ghostbusters erneut eine gute Platzierung einfahren. Da im finalen Rennen das Gesamtgewicht von Kart und Fahrer 190 Kilogramm betragen musste, schickte Dietmar Sorge lediglich Derian Celik und Sohn Semih ins Rennen. Den Start fuhr Semih souverän und machte schon in den ersten Runden viele Plätze gut. Die Pace schien zu stimmen, die Hoffnung auf den angestrebten Podiumsplatz wuchs.

Schockstarre nach Achsenschaden

Nach ca. 50 Minuten versetzte Semih Sorge dann aber das gesamte Team in Schockstarre, als er auf der Strecke ausrollte, ausstieg und das Pacecar anforderte. Ein Schaden hinten rechts an der Achse machte eine Weiterfahrt unmöglich, das Kart musste geborgen und repariert werden. Da solch ein Zeitverlust in einem 3-Stunden-Rennen bei derart hochkarätiger Konkurrenz nicht aufgeholt werden kann, war das Rennen quasi gelaufen und der Podiumsplatz dahin. Bitter...

Auch wenn das Endergebnis damit nicht wie erhofft ausfiel, war das Team mit dem Auslandeinsatz dennoch sehr zufrieden – bis zum Defekt hat das Team in allen Bereichen einen hervorragenden Job gemacht.

Auch für Alisah Sorge und ihr WDW-Team lief es in Cheb sehr gut. In der Juniorengesamtwertung aller drei Rennen belegte die junge Truppe den 3. Platz und konnte damit den Abstand in der Meisterschaft verringern. Alisah kam in allen drei Rennen zum Einsatz und konnte sehr zufrieden sein.

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