Internationales Schwimmfest im Freibad Ütterlingsen steht bevor

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Am Samstag und Sonntag kämpfen die Schwimmer im Freibad Ütterlingsen wieder um Zeiten und Platzierungen.

Werdohl - Vor dem 32. Internationalen Schwimmfest im Freibad Ütterlingsen herrscht beim SV 08 Werdohl Gelassenheit. Die Tatsache, dass die Meldezahlen in den vergangenen beiden Jahren kontinuierlich gesunken sind, löst bei den Gastgebern um SV 08-Pressewart Dirk Sommer keinen Unmut aus.

2014 kamen bei der 30. Auflage der zweitägigen Veranstaltung in Ütterlingsen rund 2 700 Starts zusammen, im vergangenen Jahr waren es schon „nur noch“ 2300. Und diesmal ist der Wert mit 1 963 Einzelstarts unter die magische Marke von 2 000 gesunken. „Wir atmen gerade alle durch. Denn nach zwei Jahren voller Stress werden wir jetzt wieder eine völlig entspannte Veranstaltung haben“, sagt Dirk Sommer mit einem Lächeln.

 „Alles über 2 000 Starts wird für uns schwierig“, gibt der Pressewart zu, dass sein Verein bei der Ausrichtung der beiden zurückliegenden Internationalen Schwimmfeste an organisatorische Grenzen gestoßen ist. 

Den Rückgang bei den Meldezahlen für die an diesem Wochenende stattfindende 32. Ausgabe führt Sommer auf den Teilnahmeverzicht unter anderem der SG Dortmund und des SV Blau-Weiß Bochum zurück, die zuletzt stets jeweils ein großes Kontingent stellten. Auch vier polnische Klubs, die 2015 zu Gast im Lennetal waren, sind diesmal nicht vertreten. Unterm Strich begrüßt der SV 08 am Wochenende damit sieben statt 14 ausländische Vereine, die aus Belgien und den Niederlanden anreisen. 

Neben den Gästen aus dem entfernteren In- und Ausland – die weiteste Anfahrt legt der SV Neptun 08 Finsterwalde zurück – sind unter den 26 teilnehmenden Teams auch wieder zahlreiche Klubs aus der Nachbarschaft im Kreis vertreten, darunter die Wasserfreunde aus Lüdenscheid und Balve, aus Altena die SSG und der SC „Gut Naß“ sowie der TuS Neuenrade und der SV Plettenberg. 

Absolviert werden am Samstag und Sonntag 34 verschiedene Wettkämpfe, vier davon in Staffeln. Der erste Abschnitt startet am Samstag um 10 Uhr, der zweite um 14.30 Uhr nach dem traditionellen Einmarsch der Nationen (13.30 Uhr). Am Sonntag geht es um 9 Uhr weiter, ehe das Schwimmfest laut Sommer gegen 16 Uhr zuende geht. 

Bleibt aus Sicht der Aktiven und Verantwortlichen nur noch zu hoffen, dass auch das Wetter seinen Teil zu einer gelungenen Veranstaltung beiträgt. „Ich traue mich gar nicht, in die Prognosen hinein zu schauen, weil ich mich nicht verrückt machen will“, sagt Dirk Sommer, der sich noch an die schwierigen Verhältnisse des Vorjahres erinnert. Damals froren die Athleten teilweise bei einstelligen Temperaturen. „Aber wir Schwimmer sind ja hart im Nehmen“, schmunzelt der Werdohler Pressewart.

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